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Stelle für Flüchtlingshelfer in Mellensee

Koordinator für Asyl und Integration Stelle für Flüchtlingshelfer in Mellensee

Um die Betreuung der rund 60  Flüchtlinge in der Rehagener Asylunterkunft zu verbessern und die Verwaltung zu entlasten, will die Gemeinde Am Mellensee einen Koordinator für Asyl und Integration einstellen. Über die Halbtagsstelle wurde im Finanzausschuss diskutiert. Mit 3:1-Stimmen befürworteten die Mitglieder eine entsprechende Beschlussvorlage für die Gemeindevertreter.

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Quelle: Pechhold

Am Mellensee.  „Wenn sich der Zustrom nach Deutschland nicht ändert, dann werden wir Ende nächsten Jahres 190 Flüchtlinge in unserer Gemeinde haben.“ Diese Prognose wagte Heiko Winterstein (CDU) Montagabend in der Sitzung des von ihm geleiteten Finanzausschusses der Gemeinde Am Mellensee. Dort wurde die Absicht der Verwaltung mehrheitlich befürwortet, ab Januar einen Koordinator für Asyl und Integration einzustellen. Über die entsprechende Beschlussvorlage stimmen die Gemeindevertreter in Kürze ab.

Heiko Winterstein hatte die Schaffung der auf ein Jahr befristeten, in dieser Zeit mit 19 500 Euro vergüteten Halbtagsstelle als Teilnehmer am Runden Tisch für Menschlichkeit Am Mellensee angeregt. Dessen Mitglieder kümmern sich um die Betreuung von rund 60 Menschen, die in der Rehagener Asylunterkunft am Busenberg untergebracht sind.

Bürgermeister Frank Broshog (parteilos) zufolge geht es vor allem darum, dass der künftige Koordinator für Asyl und Integration die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer begleitet und so die Verwaltung entlastet. Weiter solle er das Engagement der Freiwilligen mit dem Landkreis als Träger der Unterkunft, dem Internationalen Bund als deren Betreiber und der Gemeinde besser vernetzen. „Mir geht es also nicht darum, Geld für eine neue Stelle zu verbraten, sondern den Leuten am Busenberg zu helfen“, sagte Broshog. Maik Tscherwinka (UWG) kritisierte, dass der Hauptausschuss bereits zwei Mal die Schaffung einer Sozialarbeiterstelle für die beiden Grundschulen abgelehnt habe. „Wenn wir uns so einen Sozialarbeiter nicht leisten können, dann können wir uns eigentlich auch diese neue Stelle nicht leisten.“

Eigentlich sollte die Finanzierung so einer Stelle Aufgabe von Bund und Land sein, so die berufene Bürgerin Ina Hänsel. Sie fände es schöner, „das dafür eingeplante Geld denen zu geben, die Flüchtlinge ehrenamtlich unterstützen.“ Erhard Bischert (UWG) schlug vor, die neue Stelle zuerst denjenigen anzubieten, die sich ehrenamtlich für die Rehagener Flüchtlinge engagieren „und nicht mal ihren Aufwand entschädigt bekommen“. Heiko Winterstein sagte, dass man niemand bei der Besetzung der Stelle bevorzugen könne. „Es wird eine ganz normale Ausschreibung geben.“

Von Frank Pechhold

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