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Teltow-Fläming Stern-Combo Meißen im Kirchenschiff
Lokales Teltow-Fläming Stern-Combo Meißen im Kirchenschiff
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00:28 05.05.2018
Mit Lichteffekten dieser Art hält sich die Stern-Combo zurück und setzt stattdessen auf die Kraft von Text und Musik. Quelle: Uwe Klemens
Luckenwalde

Kein bisschen leiser geworden, trotz ihres beachtlichen Alters von 54 Jahren, ist die Ostrock-Legende „Stern-Combo Meißen“. In ihrem fast dreistündigen Konzert entführte die Band am Sonntag in Luckenwalde in jene Zeit, in der Textverständnis am Ende mit einem Zuwachs an Erkenntnis belohnt wurde.

„Willkommen zum nachmittäglichen Kaffeehauskonzert in der Jakobikirche“, begrüßt Percussionist Martin Schreier ganz unaufgeregt die etwa 150 Zuhörer, die noch vor dem ersten Ton den Altstar umjubeln. Schreier, der die Band einst gründete, ist heute als einziger aus der Anfangsbesetzung noch mit dabei.

Die klugen Hit von damals

Dass nur etwa die Hälfte der Kirchenbänke gefüllt ist, bringt die Stern-Combo nicht aus dem Konzept. Das Durchschnittsalter der Zuhörer liegt deutlich über dem Alter der Erfolgshits, mit denen das Quintett vor dem Fall des Eisernen Vorhangs zwischen Ostsee- und Schwarzmeerküste in jährlich rund 200 Konzerten seine Fans begeisterte. Dass die meisten Hits von damals, als sich das zwischen-den-Zeilen-lesen-Können bei Autoren, Liedermachern und Hörern zur Tugend mauserte, nichts an Gültigkeit verloren haben, gehört zu den berührenden Eindrücken des Abends.

Erinnerung an den gerade verstorbenen Musiker Holger Biege

„Weißes Gold“ als traurige Ballade über die menschliche Raffgier, „Die Sager“ wider der Willkür und Unterdrückung, „Der weite Weg“ über die Suche nach dem Ursprung des Lebens und das sinnsuchende „Was soll aus mir werden“ gehören auf immer zu den funkelndsten Songs im Stern-Combo-Himmel. Mit Keyboarder und Sänger Martin Schneider als Frontmann ist der Sound der Band so vertraut wie eh. Die Verneigung vor dem vor wenigen Tagen verstorbenen Musiker-Kollegen Holger Biege, dessen „Sagte mal ein Dichter“ Schneider authentisch rüberbringt, wird vom Publikum mit tosendem Beifall honoriert. Ein Medley aus den unsterblichen Songs und das von Band und Publikum gemeinsam gesungene „Wir sind die Sonne“ sind das sternenfunkelnde Finale.

Von Uwe Klemens

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