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Teltow-Fläming Steuereinnahmen fast verdoppelt
Lokales Teltow-Fläming Steuereinnahmen fast verdoppelt
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05:15 23.06.2016
Gabriele Gößling, ihre Nachfolgerin Sabine Rothe und Staatssekretärin Daniela Trochowski (v.l.n.r.) bei der gestrigen Feier. Quelle: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

Viel Bewegung verzeichnet das für den Landkreis Teltow-Fläming zuständige Finanzamt Luckenwalde – sowohl personell, finanziell wie auch sportlich. So ist nach nur knapp drei Jahren die Vorsteherin Gabriele Gößling (57)wieder ausgeschieden und hat sich Richtung Finanzhochschule für Finanzen des Landes in Königs Wusterhausen verabschiedet, wo sie die Stelle der Vizedirektorin antrat. Das war zwar schon im August 2015, aber ihre Nachfolgerin Sabine Rothe (50) trat ihre neue Stelle in Luckenwalde erst im Februar 2016 an. Das ist zwar auch schon etwas her, aber am gestrigen Mittwochnachmittag wurde nun endlich die Verabschiedung von Gabriele Gößling und die Einführung von Sabine Rothe offiziell gefeiert.

In der quasi führungslosen Übergangszeit hielt der stellvertretende Finanzamtschef Michael Fischow die Behörde auf Trab.

Viele Gäste auf der Feier

Zu den Gästen der Feier gehörten neben den 210 Mitarbeitern des Finanzamtes Repräsentanten der Steuerberaterverbände, der anderen brandenburgischen Finanzämter, der IHK, des Amtsgerichts, die Landrätin und allen voran Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski (Linke). Sie würdigte die Leistungen der ehemaligen Vorsteherin und ihrer Nachfolgerin, die sich beide über ihre jeweiligen Aufgaben hinaus auf Landesebene für ihre Spezialgebiete einsetzen.

„Mein Herz schlägt für die Ausbildung“, gab Gabriele Gößling zu. Auch wenn sie geplant hatte, länger in Luckenwalde zu bleiben, konnte sie der Verlockung nicht widerstehen, sich an der Fachhochschule ganz der Ausbildung zu widmen. In Luckenwalde, „diesem ländlich gelegenen Speckgürtel-Finanzamt“, so Gößling, sei es ihr Anliegen gewesen, neben dem Erreichen der Zielzahlen auch die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern wie mit dem Projekt „Das bewegte Finanzamt“.

Gesundheitsorientierte Leitung

Auch sie verfolge eine gesundheitsorientierte Leitung, betonte Sabine Rothe, um „Stärken zu stärken und Schwächen zu schwächen“. Bewegung will die neue Amtschefin auch in die verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf bringen. So wolle sie Tele- und Hausarbeitsplätze vorantreiben, wodurch die Mitarbeiter keine Zeit mehr für den Weg zur Arbeit vergeuden müssten und dafür ihre Teilzeiten aufstocken könnten.

Denn das große Problem, das nicht nur die Personalratsvorsitzende Karin Freund ansprach, ist angesichts hoher Arbeitsverdichtung die dünne Personaldecke. Denn den wirtschaftlichen Boom im Landkreis kriegt das Finanzamt unmittelbar zu spüren. So verdoppelte sich fast das Gesamtsteueraufkommen in den vergangenen zehn Jahren von 297 auf 580 Millionen Euro. Allein die Körperschaftssteuer stieg um das 40-Fache von 1,74 auf 70 Millionen Euro.

Von Hartmut F. Reck

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