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Stille Weihnacht und Lärm ums Federvieh

Horst Katze sicherte sich beim Preisschießen in Lüdersdorf den Gänsebraten Stille Weihnacht und Lärm ums Federvieh

Traditionell wird in Lüdersdorf am 4. Advent „stille Weihnacht“ gefeiert. Ganz geräuschlos geht es dann doch nicht zu. Denn beim Preisschießen wollten 58 Interessenten eine Gans ergattern.

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Weihnachtsstimmung am 4. Advent in Lüdersdorf.

Quelle: Elinor Wenke

Lüdersdorf. Eine „stille Weihnacht“ wird jedes Jahr am 4. Advent in Lüdersdorf gefeiert. Die Initiatoren Elke und Dietmar Schulze, Inhaber des Gasthofes „Zum Schützen“, hatten den Hof geschmückt, Feuerschalen aufgestellt und boten winterliche Spezialitäten wie Grünkohl und Knacker an. Ein Weihnachtsmann brachte Geschenke. „Stille Weihnacht bedeutet bei uns vor allem ein Markt ohne Rummel, dafür mit leckerem Essen“, sagte Elke Schulze, „es soll ein ruhiger Ausklang zum Jahresende sein.“

So still ging es dann doch nicht zu, denn traditionell stimmten Uwe Kauert und sein „Weihnachtsensemble“ von der Kreismusikschule rhythmisch auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Seit zehn Jahren sind die Musiker in Lüdersdorf dabei. „Uwe Kauert ist ein treuer Begleiter unserer Weihnacht“, sagte Elke Schulze und lobte auch alle anderen fleißigen Helfer. „Ohne sie wäre so ein Markt nicht möglich. Es gab so viel vorzubereiten und die letzten Nächte waren recht kurz.“

Nur jeweils kleine Gruppen wurden in die Schießanlage des Hauses gelassen. Denn standesgemäß lud der Gasthof „Zum Schützen“ wieder zum Weihnachtsgans-Schießen ein. „Sicherheit ist oberstes Gebot“, sagte Schießleiter Herbert Graf, der mit seiner Frau Sabine den Stand betreute.

58 Interessenten wollten ihr Glück mit dem KK-Gewehr versuchen und möglichst oft ins Schwarze treffen. Zu ihnen gehörten Silvio und Diana Keim aus Dabendorf. Mit 30 von 50 möglichen Ringen hat es diesmal nicht ganz gereicht, ihren Spaß hatten sie dennoch. Den Gänsebraten sicherte sich Horst Katze mit 43 Ringen.

Ortsvorsteher Dietmar Ertel freute sich über die vielen Besucher. „Obwohl wir mit 400 Einwohnern nur ein kleines Dorf sind, geht es hier immer noch sehr gesellig zu, das unterstütze ich gern“, sagte er. Die ländliche Gemütlichkeit schätzen auch Lothar Zebitz und Anita Griese aus Trebbin sowie Marianne Kager aus Klein Schulzendorf. Das Trio lauschte nach dem Kaffetrinken der Musik. „Hier ist alles ruhig und ungezwungen und ich mag den Geruch von brennendem Holz“, lobte Lothar Zebitz. „Und wir kennen uns alle von früher und treffen uns immer wieder gern in Lüdersdorf“, sagte Marianne Kager.

Von Elinor Wenke

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