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Stimme für jeden vierten Jüterboger

Seniorenbeirat blickt auf 2015 zurück Stimme für jeden vierten Jüterboger

Der Jüterboger Senioren- und Behindertenbeirat sieht sich als Mittler zwischen der Stadtverwaltung und einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung. Das Gremium kümmert sich um Details wie Sitzbänke an Haltestellen und absenkbare Busse. Jetzt bereitet der Seniorenbeirat die Würdigung von Jüterboger Ehrenamtlern vor.

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Im Webhaus von Kloster Zinna beriet der Senioren- und Behindertenbeirat mit der Vorsitzenden Marlies Zappe (l.) am Mittwoch bei Gebäck und Kerzenschein.

Quelle: : Peter Degener

Kloster Zinna. Wenn sich die acht Mitglieder des Jüterboger Senioren- und Behindertenbeirats treffen, darf es gemütlich sein. Die letzte Sitzung des Jahres fand am Mittwoch im Webhaus Kloster Zinna bei weihnachtlicher Dekoration statt. Seit einem Jahr hat Marlies Zappe den Vorsitz im Beirat. „Die Hälfte der Mitglieder ist neu, aber mittlerweile sind wir gut eingespielt und arbeiten sehr zielgerichtet“, resümiert die 67-Jährige ihr erstes Jahr im Amt. Mittlerweile wurde das Einstiegsalter von 63 auf 50 Jahre gesenkt, um gerade bei Behinderten auch Jüngere zu berücksichtigen. Von 62 bis 75 Jahre reicht das Altersspektrum. Sie fühlen sich für rund ein Viertel der hiesigen Bevölkerung verantwortlich: Etwa 3400 Jüterboger sind älter als 65 Jahre.

Das größte aktuelle Thema ist die Brandenburgische Seniorenwoche, die vom 7. bis 14 Juni 2016 stattfinden wird. Nach einem Jahr Pause sollen dann wieder in einer eigenen Festveranstaltung des Beirats ehrenamtlich tätige Jüterboger Bürger ausgezeichnet werden. Als Veranstaltungsort schwebt dem Gremium das Kulturquartier vor. Ein Programmwunsch – neben einem Kinderauftritt („Omas lieben Kinder!“) und einer Gruppe der Musikschule („Aber nicht die Trommler!“) – von vielen Mitgliedern wäre ein Auftritt von Georg Stengel, der kürzlich Kandidat der Fernseh-Musikshow „The Voice of Germany“ war.

Hintergrund

Das Gremium besteht aus acht Mitgliedern der verschiedenen Sozialverbände, wie zum Beispiel der Volkssolidarität. Anfragen sind möglich unter 03372/463205 und der Mail-Adresse kita.schulen@jueterbog.de.

Die Beiratssitzungen finden immer am zweiten Mittwoch eines Monats um 10 Uhr an wechselnden Orten statt. Am 13. Januar wird voraussichtlich im Pflegeheim „Pro Vita“ in der Schloßstraße 87 getagt.

Die Themen der vergangenen Monate waren zahlreich: Der Wegzug der Geschäftsstelle der Barmer-Krankenkasse habe viele Senioren betroffen, sagt Zappe. Ebenso das Ende der Geldauszahlungen am Sparkassenschalter – das ist mittlerweile nur noch am Bankautomaten möglich und für ältere und behinderte Menschen oft nicht ohne weiteres machbar. „Es geht uns um Kleinigkeiten im Alltag, die wir der Stadt mitteilen. Wir sind das Bindeglied zwischen den Senioren und der Verwaltung“, beschreibt Zappe die Aufgabe des Beirats. Berichtet wurde auch von einem Treffen mit einem Vertreter der Verkehrsgesellschaft des Kreises. „Wir wissen nun, zu welchen Fahrtzeiten die Stadtlinie keinen absenkbaren Bus bereitstellen kann“, sagt Margit Stahnke und gibt die neuen Fahrpläne aus.

Mit Kreuzen hat sie markiert, zu welchen Zeiten Busse fahren, die beim Ein- und Aussteigen eine besondere Herausforderung darstellen: Bei der Route über Wursthof und Kapellenberg sei dies bei den zwei Fahrten nach 8 Uhr, 14 Uhr und 17 Uhr der Fall. Für die Linie über Parkstraße und Triftstraße nur bei den Fahrten um 14.45 und 15.01 Uhr.

Von Peter Degener

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