Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Stolpersteine erinnern an die Finkelsteins
Lokales Teltow-Fläming Stolpersteine erinnern an die Finkelsteins
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:17 18.03.2018
Gedenken vor der Käthe-Kollwitz-Straße 56 für die dort einst lebende jüdische Familie Finkelstein. Quelle: Hartmut F. Reck
Anzeige
Luckenwalde

Rund 50 Menschen versammelten sich am Donnerstagnachmittag im eisigen Wind vor der Käthe-Kollwitz-Straße 56 in Luckenwalde. Dort stand einst das Wohnhaus der Familie Finkelstein, zu deren Zeit die Adresse noch Friedrichstraße hieß. Es war das 10. Mal, dass der Luckenwalder Ortsverband der CDU dafür gesorgt hat, dass der Künstler Gunter Demnig mit der von ihm erfundenen Stolperstein-Aktion auch in Luckenwalde an die jüdischen Mitbürger deutscher Städte erinnert, die von ihren letzten Wohnsitzen in die Konzentrationslager der Nationalsozialisten deportiert und dort ermordet wurden.

Dieses Mal wohnte der CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende im Landtag, Ingo Senftleben, der Stolpersteinverlegung bei. Er würdigte die von Demnig geborene Idee: „Stolpersteine schaffen Orte, an denen die Opfer des nationalsozialistischen Massenmordes ihre Namen und ihre Geschichte zurückbekommen“, sagte Senftleben.

Dank für jahrzehntelange Nachforschungen

Der CDU-Ortsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Sven Petke bedankte sich nicht nur bei den Geldspendern, die diese Verlegung erst möglich machten, sondern vor allem bei dem ehemaligen Luckenwalder Pfarrer Detlev Riemer, ohne dessen jahrzehntelange Forschungsarbeit die Namen und Schicksale der Luckenwalder Juden völlig in Vergessenheit geraten wären.

Riemer konnte einiges über die Familie Finkelstein berichten, aber nicht alles. Was er aber herausgefunden hatte, ist, dass die Eltern Finkelstein aus Galizien stammen. Sie galten damit als „Ostjuden“ und hatten als solche 900 Kilometer westlich ihrer Heimat keinen leichten Stand – auch nicht bei ihren eigenen Glaubensgenossen.

Acht Stolpersteine für Familie Finkelstein. Quelle: Hartmut F. Reck

Vater Moritz Finkelstein war von Beruf Drechsler, nahm 1905 an einem Streik teil und machte sich 1908 selbstständig zunächst als Händler für Altwaren, später wurde das Sortiment deutlich erweitert.

Weil die Familie schnell wuchs, waren viele Wohnungswechsel und neue Geschäftssitze die Folge. Die Friedrichstraße, jetzt Kollwitzstraße 56 (jetzt Sitz der Firma Rose) wurde zum letzten Wohnsitz.

Zumindest die Namen bleiben in Erinnerung

Auch wenn das Schicksal von drei der sechs Kinder unbekannt sei, so Riemer, widme man ihnen dennoch Stolpersteine, um wenigstens ihre Namen in Erinnerung zu behalten. Der jüngsten Tochter Klara gelang immerhin die Einwanderung nach Palästina. Auffällig ist es in diesem Zusammenhang, dass es der aus Luckenwalde stammender SS-Mann Hans Krüger war, der für die Massenerschießung polnischer Juden in Nadworna verantwortlich war, zu deren Opfern vermutlich die älteste Tochter Bertha, ihr Mann und ihre beiden Töchter gehörten.

Hier der komplette Vortrag von Pfarrer i.R. Detlev Riemer:

Moritz Finkelstein und seine Frau Fanny geb. Groß stammten aus Galizien. Sie waren „Ostjuden“ und hatten als solche hier, 900 km westlich ihrer Heimat, keinen leichten Stand - auch bei ihren eigenen Glaubensgenossen.

Moritz Finkelstein, Jahrgang 1880, kam mit seiner zwei Jahre jüngeren Frau vermutlich im Jahre 1904, vielleicht aber auch schon etwas früher, nach Luckenwalde. Er war von Beruf Drechsler. Was heute eher ein Hobby ist, war damals tatsächlich ein Beruf; man denke nur an die Verzierungen alter Möbel und Klaviere mit Säulen und Knöpfen, an Tisch- und Stuhlbeine, an Treppengeländer - alles Drechselarbeiten. Die Luckenwalder Zeitung erwähnt Moritz Finkelstein 1905 als einen von 80 Arbeitern, die in den Streik getreten sind (13.04.1905). 1908 hat er sich selbstständig gemacht und einen Handel mit Altwaren begonnen, zunächst ohne eigenen Laden. Anfang 1909 hat er ein Geschäft für Kurz-, Galanterie- u. Stahlwaren eröffnet. Wenige Monate später wurde das Sortiment noch durch Wolle, Baumwolle, Leinenwaren, Posamentierwaren, Seife etc. ergänzt.

Die Wohnungen und Geschäftssitze der Familie wechselten in rascher Folge: 1904 Treuenbrietzener Str. 144, 1905 Auguststr. 22, 1909 Burg 2, 1910 Friedrichstr. 20, 1914 Zinnaer Str. 37, 1916 Treuenbrietzener Str. 27 und schließlich ab 1921 dauerhaft Friedrichstr. 56. Diese Umzüge waren nicht zuletzt durch das Wachstum der Familie bedingt. Dem Ehepaar wurden sechs Kinder geboren: Bertha, geboren 1904, im Jahr darauf Bruno, Toni wurde 1906 geboren und dann im Zweijahresabstand Wilhelm (1908), David (1910) und Klara (1912). Fünf dieser Kinder kamen in Luckenwalde zur Welt, nur Toni, das dritte Kind, wurde in der galizischen Heimat der Eltern in Nadworna geboren. Dieser Ortsname spielt später noch eine Rolle in der Familiengeschichte und ist während des 2. Weltkriegs ein Schauplatz barbarischen Judenmords gewesen - ich komme darauf zurück.

Ein Kuriosum sei am Rande vermerkt: Die Eheschließung von Moritz und Fanny Finkelstein fand im Jahr 1916 statt, nachdem bereits alle sechs Kinder auf der Welt waren. Damit verhält es sich wahrscheinlich so, dass die Ehe zuvor in der galizischen Heimat vor einem Rabbiner geschlossen worden war, dass aber die religiöse Zeremonie in Preußen nicht rechtsgültig war. Moritz und Fanny Finkelstein haben also vor dem hiesigen Standesamt die Ehe geschlossen und er hat alle sechs Kinder „als von ihm erzeugt“ anerkannt.

1910 übernahm die Mutter, Fanny Finkelstein, von ihrem Ehemann Moritz das Geschäft. Der Grund für diesen Wechsel ist nicht bekannt. Das Warensortiment wurde um Wäsche und Strümpfe erweitert. Anfang 1914 betrieb Fanny Finkelstein ein nicht näher bezeichnetes Abzahlungsgeschäft. Bei der Gewerbeanmeldung am 9. Februar vertrat der Ehemann Moritz seine Frau und unterschrieb mit ihrer Vollmacht - Frauen waren zu jener Zeit nicht voll geschäftsfähig. Im Jahre 1915 übernahm Moritz Finkelstein wieder das Geschäft.

Im Oktober 1917 wurde er als ungedienter Soldat zum Landsturm einberufen. Möglicherweise hat er als galizischer Staatsbürger den Kriegsdienst im österreichischen Heer abgeleistet. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, ab 1919, handelte er in seinem Laden auch mit Zigarren, Zigaretten und Tabak.

1924 übernahm Fanny Finkelstein wiederum das Geschäft ihres Mannes. Ein Jahr später fand sie einen Kompagnon namens Arnold Finger, mit dem zusammen sie ihr Geschäft in ein Kredithaus auf Weiß-, Wollwaren und Garderobe unter der Firma Finkelstein u. Finger umwandelte. Diese Zusammenarbeit scheint keine glückliche Lösung gewesen zu sein, denn schon 1926 übernahm die Tochter Toni Finkelstein das Kredithaus, das sie bis 1932 innehatte. Die Mutter begann 1928 eine Nebentätigkeit als Heirats- und Grundstücksvermittlerin. Bis 1930 hat sie sich auf diesem Gebiet versucht.

Fanny Finkelsteins Bemühen um eine von ihrem Ehemann unabhängige Existenz ist unverkennbar. Er war viel auf Reisen; Hans Freudenthal erinnert sich an ihn als Hausierer. In der Mitgliederliste der Synagogen-Gemeinde von 1923 heißt es von ihm: „Auf Reisen. Adresse nicht bekannt.“ Und 1925 „auf längere Zeit verreist.“ Er konnte also in diesen beiden Jahren nicht an der Wahl der Repräsentanten der Gemeinde teilnehmen, weil er sich nicht in die Liste eingetragen hatte. Seine Geschäftsreisen hat er vermutlich nicht allein unternommen. In der Luckenwalder Zeitung vom 20.05.1921 annoncierte er: „Ein ehrliches Mädchen, welches Lust hat Geschäftsreisen mitzumachen, wird sofort verlangt, Stellung dauernd und angenehm.“ Eine ähnliche Anzeige war auch in der Ausgabe vom 31.03.1923 zu lesen: „Tüchtige Verkäuferin oder redegewandtes Fräulein, welches Lust hat, Geschäftsreisen mitzumachen, wird in dauernde Stellung gegen hohen Lohn gesucht. Zu erfragen bei M. Finkelstein, Friedrichstraße 56.“ Ich schließe daraus, dass es mit der Beziehung von Moritz und Fanny nicht zum Besten stand. Wir haben es ja hier und eigentlich überall nicht mit makellosen Heiligen zu tun, sondern mit lebendigen Menschen, die sich irgendwie, in unserem Fall wohl eher schlecht als recht, eine Existenz aufbauen und eine Familie ernähren müssen.

Die Ehe von Moritz und Fanny Finkelstein ist am 02.07.1935 geschieden worden - seltsamerweise vor dem Amtsgericht in Stade, was Rätsel aufgibt, die ich (noch) nicht zu lösen vermochte.

Über Moritz Finkelstein ist Weiteres nicht bekannt. Auch das Schicksal von drei der sechs Kinder ist unbekannt: Bruno, Toni und David. Wir widmen ihnen dennoch Stolpersteine, weil wir uns dagegen wehren, dass die Nazis diese Menschen auf die eine oder andere Weise dem Vergessen anheimgeben wollten. So wollen wir wenigstens ihre Namen in Erinnerung behalten und die Familie an diesem Ort wieder symbolisch zusammenführen.

Frau Fanny Finkelstein wurde Ende Oktober 1938 im Rahmen der sog. Polenaktion über die polnische Grenze abgeschoben. Außer ihr waren davon auch Gertruda Rosenthal, Hanna und Max Schneider und David Schuster betroffen. Bis zum Sommer 1939 saß sie im Internierungslager Bentschen (Zbaszyn) fest; dann verliert sich ihre Spur.

Über Wilhelm Finkelstein hat mir bereits vor dreißig Jahren das Panstwowe Muzeum Oswiecim-Brzezinka (Auschwitz-Museum) auf meine Anfrage geschrieben: „Wilhelm Finkelstein, geboren am 10.04.1908 in Luckenwalde, wurde am 11.07.1941 mit einem Transport aus Krakau in das KZ Auschwitz-Birkenau gebracht. Im KZ wurde er als politischer Gefangener (“Schutzjude“) eingestuft und unter der Nr. 17983 eingetragen. Andere Angaben von dem oben Genannten sind im Museum nicht vorhanden.“ (Brief vom 13.10.1988) Doch, es gibt noch eine andere Angabe, die damals vielleicht noch nicht öffentlich zugänglich war: Im Sterbebuch von Auschwitz ist unter der Nr. 54/1941 der Tod von Wilhelm Finkelstein vermerkt. Demnach erfolgte sein Tod am 02.08.1941. Auch wenn über die näheren Umstände seines Todes nichts ausgesagt wird, so ist doch bemerkenswert, dass hier ein Einzelschicksal dokumentiert wird - eine der wenigen Ausnahmen. Die allermeisten Auschwitz-Opfer sind ohne Häftlingsnummer und ohne standesamtliche Beurkundung in den Tod geschickt worden.

Klara, das jüngste der sechs Kinder, war 1933 Lehrmädchen im Schuhgeschäft von Leo Gottschalk, Breite Straße 4 bzw. ab 1932 Breite Str. 7. Ein Foto aus ihrer Schulzeit zusammen mit ihren Mitschülerinnen ist mir vor längerer Zeit von einer Schulkameradin zugespielt worden. Sie hat es geschafft, nach Palästina auszuwandern; vielleicht hat ihr Lehrherr Leo Gottschalk, der schon 1933 emigriert war, dabei mitgewirkt. Klara hat wahrscheinlich geheiratet; ihr Familienname Chori deutet darauf hin. Möglich ist allerdings auch, dass sie bei der Einwanderung nach Palästina einen hebräischen Namen angenommen hat, ohne verheiratet zu sein. Sie hat jedenfalls unter dem Namen Klara Chori der Jerusalemer Gedenkstätte Yad Vashem die Namen ihrer Eltern, ihrer Geschwister Bertha und Wilhelm und ihrer Nichten Irena und Lilly mit mehr oder weniger genauen Angaben mitgeteilt und ihnen so ein Denkmal gesetzt.

Bertha Finkelstein, das älteste der sechs Kinder, hat in den 1920er Jahren nach Nadworna in Galizien geheiratet. Ihr Mann war Leon Borgenicht, von Beruf wahrscheinlich Ingenieur und Sägewerksbesitzer. Sie hatte offenbar, wie man so sagt, eine gute Partie gemacht. Es gab im Ort schon 1931 einen „Achva“ genannten Trainingskibbuz für Auswanderungswillige, wo man Sägewerksarbeiten lernen und üben konnte. Vielleicht ist ja Leon Borgenicht auf einem der im Internet zu findenden Fotos zu sehen, ohne dass er sich uns zu erkennen gibt.

Bertha und Leon Borgenicht hatten zwei Töchter namens Irena und Lilly; eine von beiden wurde mit großer Wahrscheinlichkeit in Luckenwalde geboren - das war plus-minus um 1930. Dank der Datenschutzbestimmungen darf ich das diesbezügliche Archivmaterial dann im Jahre 2040 einsehen; ich muss unbedingt 92 werden, um Einsicht nehmen zu dürfen. Die Familie Borgenicht - Bertha, Leon, Irena und Lilly - lebten, wie erwähnt, in Nadworna, auf Ukrainisch Nadwirna. Am 6. Oktober 1941 führten Angehörige der deutschen Sicherheitspolizeistelle Stanisławów eine Massenerschießung polnischer Juden durch. Sechs Tage später wüteten die Sicherheitspolizisten noch einmal am Stadtrand von Stanisławów; der 12. Oktober 1941 ging als „Blutsonntag“ in die Geschichte ein. Diesen beiden Mordaktionen fielen mehr als 10.000 Menschen zum Opfer; davon vermutlich 1200 bis 2000 in Nadworna. Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass das bei dieser Mordaktion auch Bertha, Leon, Irena und Lilly Borgenicht den Tod fanden.

Ein Name muss in diesem Zusammenhang hier in Luckenwalde genannt werden: Hans Krüger. Dieser SS-Hauptsturmführer lebte seit 1923 in Luckenwalde, hat hier die Friedrichsschule besucht und hat sich schon in jungen Jahren in rechtsextremen Kreisen betätigt, später in der SA und schon seit 1930 in der NSDAP. Im ersten Jahr der Naziherrschaft war er Polizeileiter in KZ Oranienburg, wo er im Juli 1933 verschiedene sozialdemokratische Stadtverordnete aus Luckenwalde mit hämischen Worten begrüßte. Die Volksstimme vom 11.07.1933 brachte darüber einen ausführlichen Bericht unter der Schlagzeile „Fahrt nach Oranienburg“; darin werden folgende Namen genannt: Rektor Koitz, Schmidt, Andreß, Schneider, Lemm und der abgesetzte jüdischen Bürgermeister Dr. Salomon. Dieser Hans Krüger machte später Karriere in der SS und avancierte zum SS-Hauptsturmführer. 1941 leitete er die Sicherheitspolizeistelle Stanisławów; als „König von Stanislau” hat er eine Schreckensherrschaft ausgeübt. Am 6. Oktober 1941 fand unter seiner Leitung und unter seiner Mitwirkung in Nadworna eine Massenerschießung polnischer Juden statt, der sechs Tage später eine zweite am Stadtrand von Stanisławów, die als Blutsonntag von Stanislau in die Geschichte einging. Diesen beiden Mordaktionen fielen mehr als 10.000 Menschen zum Opfer; davon vermutlich 1200 bis 2000 in Nadworna. Diese Massaker gelten als Beginn der sog. „Endlösung“ im Generalgouvernement. Zu den im Oktober 1941 Ermordeten gehörten mit größter Wahrscheinlichkeit auch Bertha Borgenicht geb. Finkelstein, Ihr Mann Leon und ihre Töchter Irena und Lilly.

So kreuzen sich 900 km von hier Luckenwalder Lebenslinien von Opfern und Täter. Mich macht das traurig, nachdenklich und besorgt. Halten wir die Erinnerung wach und wehren wir den Anfängen!

Ich schließe mit einem Bibelwort (Sprüche 10,7; Luther 2017):

Das Andenken des Gerechten bleibt im Segen;

aber der Name der Frevler wird verwesen.

Von Hartmut F. Reck

Die CDU-Fraktion im Kreistag von Teltow-Fläming wünscht sich mehr Busverbindungen in die Gewerbegebiete des Kreises. Daher fordert sie von der Kreisverwaltung, dass diese den Bedarf für alle Industriegebiete prüft. Das kann sich laut Verwaltung der Kreis aber nicht leisten. Außerdem gebe es bereits einige Projekte in diese Richtung.

18.03.2018

16 Hektar groß soll das Paketzentrum werden, das der Potsdienstleister DHL in Ludwigsfelde errichten will. Bürgermeister Andreas Igel (SPD) begrüßt die Pläne – und wertet sie als Initialzündung für ein noch größeres Projekt.

18.03.2018

Die Verunsicherung ist seit dem Wirbel um die Essener Tafel. Die wohltätigen Essensausgaben in der Region stehen vor einigen Problemen. In Königs Wusterhausen wird noch ein neuer Standort gesucht.

18.03.2018
Anzeige