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Teltow-Fläming Straßenlampen werden auf LED-Technik umgerüstet
Lokales Teltow-Fläming Straßenlampen werden auf LED-Technik umgerüstet
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08:05 15.10.2016
Die Frankenstraße wurde 2011 mit neuen LED-Lampen ausgestattet. Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Die Stadt Luckenwalde hat derzeit einen Bestand von 3100 Straßenlampen. Bis zum nächsten Jahr werden rund 20 Prozent von ihnen auf die stromsparende LED-Technik umgerüstet sein. Darüber informierte der Leiter des städtischen Straßenamtes, Jürgen Schmeier, neulich im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Umwelt.

Dabei wurden zum Teil bestehende Anlagen mit neuen Leuchtmitteln bestückt oder aber neue Straßenlampen errichtet. In den vergangenen 20 Jahren wurden laut Schmeier im Zuge von 60 Straßenbaumaßnahmen auch die Straßenbeleuchtungen mit erneuert. Zu den ersten Maßnahmen nach der Wende gehörten die Zillestraße, die Salzufler Allee, die Straße zum Freibad und die Potsdamer Straße. „An diesen mittlerweile über 20 Jahre alten Anlagen setzt jetzt der Umstellungsprozess ein“, sagte Schmeier, denn die damals installierten Trilux-Leuchten seien im Verbrauch sehr teuer.

In der Straße zum Freibad sollen noch in diesem Jahr 60 bestehende Lampen auf LED-Technik umgerüstet werden. Quelle: Elinor Wenke

Die Frankenstraße wurde als erste Straße im Jahr 2011 im Zuge der Sanierung komplett mit 17 neuen LED-Lampen ausgestattet. Innerhalb der Straßenbeleuchtungsunterhaltung wurden in der Stadt im Jahr 2014 insgesamt 110 Leuchten und im Jahr 2015 weitere 189 Leuchten im Bestand erneuert. 35 LED-Lampen wurden von 2013 bis 2015 im Dämmchenweg und Gundgrabenweg inklusive der Kreuzung Jüterboger Tor installiert. Nur die Leuchten ausgetauscht wurden in der Berkenbrücker Chaussee sowie in der Schützenstraße und Haag.

Amortisierung nach sechseinhalb Jahren

Gegenwärtig kostet die Installation einer LED-Leuchte 650 Euro, bei 50 Leuchten also 32 500 Euro. Jährlich werden mit 50 neuen Leuchten etwa 5000 Euro Stromkosten gespart, die Investition hat sich also nach sechseinhalb Jahren amortisiert. „Bei den sogenannten Pilz- oder Aufsatzleuchten amortisieren sich die Kosten bereits nach 1,75 Jahren“, erklärte Schmeier. Er geht davon aus, dass die Kosten für LED-Lampen in den kommenden sinken und die Umrüstung dadurch wirtschaftlicher wird.

Bund fördert umweltfreundliche Leuchten

„Der Weg, jährlich eine bestimmte Anzahl an Lampen beziehungsweise Leuchten straßenzugweise auszutauschen, ist richtig“, lautete Schmeiers Fazit. Der Austausch der 20 Jahre alten Trilux-Leuchten habe dabei oberste Priorität.

Noch in diesem Jahr wird in der Straße zum Freibad die gesamte Anlage mit 60 Lampen umgerüstet und dabei auf die vorhandenen Masten 60 neue LED-Leuchten montiert. Dieses Vorhaben wird vom Bundesumweltministerium mit dem Programm „Klimaschutz bei der LED-Straßenbeleuchtung“ mit 7500 Euro gefördert.

Von Elinor Wenke

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