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Strecke Blankenfelde-Wünsdorf bis 18. Oktober gesperrt

Teltow-Fläming Strecke Blankenfelde-Wünsdorf bis 18. Oktober gesperrt

Voraussichtlich bis Mittwoch, 18. Oktober, fahren zwischen Blankenfelde und Wünsdorf keine Züge. So lange dauert es, bis die Sturmschäden beseitigt sind. Die Fahrgäste klagen über schlechte Informationen zu den Ersatzbussen, etwa Jenny Fiedler aus Rangsdorf, die beim Sturm ihr Auto verlor und auf den Nahverkehr angewiesen ist.

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Von und nach Rangsdorf geht es derzeit nur mit dem Bus. Viele Fahrgäste beklagen die schlechte Information durch die Bahn.

Quelle: Christian Zielke

Blankenfelde/Wünsdorf. Voraussichtlich bis kommenden Mittwoch müssen Reisende zwischen Blankenfelde und Wünsdorf mit Bussen vorlieb nehmen. So lange bleibt die Bahnstrecke des RE5 und RE7 gesperrt, teilt die Deutsche Bahn mit. Die Strecke gehört zu denen, die von Sturm Xavier lahmgelegt worden sind. Bahnsprecher Burkhard Ahlert warb am Mittwoch um Verständnis dafür, dass die Reparaturen dauern. Berlin und Brandenburg wurden von dem Sturm am heftigsten getroffen, mehrere hundert Bäume sind auf Gleise und Oberleitungen gestürzt. Allein 60 Kilometer Oberleitungen müssen ersetzt, umgefallene Masten wieder aufgerichtet werden. „Wir arbeiten die Probleme ab, aber es geht nicht alles auf einmal“, sagte Ahlert.

Rangsdorferin verlor Auto beim Sturm

Jenny Fiedler ist von Xavier gleich doppelt gestraft. Das Auto der Rangsdorferin wurde ein Opfer des Sturms. Nun ist die junge Frau auf den Nahverkehr angewiesen, der seit Donnerstag vergangener Woche ausschließlich mit Bussen abgewickelt wird. „Eine Katastrophe“, sagt Jenny Fiedler. Um zu erfahren, ob und wo die Ersatzbusse fahren, hat sie sich durchgefragt. Informationsschilder am Bahnhof fehlen, genauso wie ein Plan mit den Abfahrzeiten der Ersatzbusse. „Ich verstehe nicht, warum die Bahn es nicht hinbekommt. Für einen Sturm kann keiner was, für schlechte Informationspolitik schon.“

Ersatzverkehr beschäftigt Bauausschuss

Der Ersatzverkehr beschäftigte am Dienstag auch den Rangsdorfer Bauausschuss. Stephan Wilhelm (SPD) kritisierte, dass im Internet Zugverbindungen angezeigt würden, die es gar nicht gibt. Auch er beklagte die mangelhafte Bekanntmachung zum Ersatzverkehr. „Es mag ja sein, dass die Bahn die Strecke aufgrund der Sperrung ab Wünsdorf als nicht so wichtig empfindet, aber es gibt auch hier zahlreiche Pendler“, sagte Wilhelm. Neben den vielen Fahrgästen nach Berlin fahren, seien vor allem Schüler auf die Züge angewiesen. An der Strecke liegen unter anderem das Fontane-Gymnasium in Rangsdorf und die Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dabendorf.

Bahnsprecher: Kundeninformation soll besser werden

Burkhard Ahlert erläutert, dass die Teams der Bahn stetig melden, wie sie mit der Schadensbeseitigung vorankommen. Das werde dann schnellstmöglich in die Kanäle zur Kundeninformation eingearbeitet. „Fehlerhafte Anzeigen sind in einer solchen komplexen Extremsituation leider nicht auszuschließen“, so der Bahnsprecher. Es sei aber Anspruch der Bahn, bei der Kundeninformation besser zu werden. „Deswegen werten wir die letzten Tage in Ruhe aus.“

Der aktuelle Stand der Dinge ist unter www.bahn.de/aktuell zu finden.

Von Carsten Schäfer und Christian Zielke

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