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Streit gipfelt in Strafanzeige

Siegesfest Großbeeren Streit gipfelt in Strafanzeige

Der Streit um das Siegesfest in Großbeeren hat mittlerweile zu einer Strafanzeige geführt – vom Bürgermeister gegen seine eigenen Mitarbeiter. Er will damit aber nur offiziell bestätigen lassen, dass an Korruptionsvorwürfen gegen diese nichts dran ist. Für diesen Fall hat er bereits eine weitere Anzeige gegen die Urheber der Gerüchte erstattet

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Das Großbeerener Rathaus

Quelle: Abromeit

Großbeeren. Der Großbeerener Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) hat bei der Neuruppiner Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für Korruption Anzeige wegen Vorteilsnahme im Amt gegen seine eigenen Mitarbeiter gestellt. „Ich gehe aber davon aus, dass nichts an der Sache dran ist“, sagt der Rathauschef.

Hintergrund ist ein auf Facebook schwelendes Gerücht, dass Mitarbeiter der Gemeinde Geldmittel von dem Rummelbetreiber des jährlichen Siegesfestes entgegengenommen haben sollen, um das zur gleichen Zeit stattfindende Dorfauenfest des Kulturvereins, der Kirche und der Freiwilligen Feuerwehr zu untersagen. „(...) aber Vitamin B lässt sich bei dem Ganzen nicht abstreiten, und zugeben wird das auch keiner. Dann müssten diejenigen ja zugeben, dass Gelder geflossen sind“, hieß es in der Facebook-Gruppe „Unser Großbeeren“. Das geht aus einem Screenshot hervor, den die Gemeindeverwaltung auf ihrer Internetseite veröffentlicht hat. Die Facebook-Gruppe hat rund 1000 Mitglieder.

Tatsächlich gibt es in der Gemeinde Streit darum, ob es neben dem Rummel auf der Festwiese das vom Kulturverein seit 2013 veranstaltete Dorfauenfest geben sollte (die MAZ berichtete). Die Polizei wollte beide Veranstaltungen nicht mehr gleichzeitig absichern. Die Dorfauenstände auf die Festwiese zu verlegen, lehnt der Kulturverein ab. Die Gemeinde stellt auch in diesem Jahr für das Siegesfest 35 000 Euro zur Verfügung. Ahlgrimm untersagte einen Textbeitrag des Vereins im Amtsblatt. Er erklärte, der Beitrag erfülle die Straftatbestände der falschen Anschuldigung und Verleumdung.

Die über Facebook gemachten Anschuldigungen weist Bürgermeister Carl Ahlgrimm weit von sich. Er stellt vorsorglich, wenn die Ermittlungen wegen Korruption zu keinem Ergebnis führen, Strafanzeige wegen Verleumdung gegen Unbekannt.

Von Krischan Orth

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