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Südring-Center wird zur Baustelle

Rangsdorf Südring-Center wird zur Baustelle

Alte Mieter kommen, neue gehen und bestehende bauen um. Um im Wettbewerb um Kunden attraktiv zu bleiben, hat sich das Rangsdorfer Südring-Center eine Modernisierungskur verordnet. Ob und wie die neuen Besitzer die Verkaufsfläche erweitern, wird erst im nächsten Jahr entschieden. Klar ist: Die Konkurrenz in der Region nimmt weiter zu.

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Das Südring-Center bietet 32 000 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Quelle: Zielke

Rangsdorf. Im Wettbewerb um Kundschaft zieht das Rangsdorfer Südring-Center nach. Viele Schaufenster in der Ladenstraße sind derzeit zugeklebt. Auf Plakaten bedanken sich Geschäftsinhaber bei den Kunden für die langjährige Treue.

„Wir befinden uns mitten in einem großen Umgestaltungsprozess“, sagt Center-Manager Uwe Roß und verspricht „ein völlig neues Bild“, wenn alle Arbeiten im Frühjahr kommenden Jahres abgeschlossen sind. Neue Mieter kommen, alte Mieter gehen, bestehende Mieter bauen ihre Läden um. Grund seien Mietverträge, die nach zehn Jahren auslaufen. In diesen sind die Inhaber ebenfalls dazu verpflichtet, nach einer bestimmten Zeit in eine Umgestaltung ihrer Ladenflächen zu investieren.

Große Geschäfte bleiben vor Ort

Bei den großen Anbietern wie dem Real-Supermarkt, Expert-Elektronik, dem Baumarkt Obi oder Hammer-Heimtextilien ändert sich nichts. Auch kleinere Geschäfte wie Frisör Klier, Bijou Brigitte, die Fleischerei Bendig, der Schlüsseldienst und die Textilreinigung bleiben erhalten. Die bisherige Apotheke wird es weiter geben, sie bekommt aber einen neuen Betreiber. Bald soll auch die Bäckerei Steinecke im neuen Gewand eröffnen. „Wir wollen unser Angebot erhalten und unsere Funktion als Nahversorgungszentrum weiter ausbauen“, sagte Uwe Roß.

Über die geplante Erweiterung des Centers mit derzeit 35 Geschäften wollen die neuen Eigentümer im kommenden Jahr entscheiden. Als das Südring-Center 2015 von der Metro-Gruppe an die britische Investmentfirma Rockspring verkauft wurde, kündigten die neuen Besitzer an, die Verkaufsfläche innerhalb von vier Jahren um 6000 Quadratmeter zu erweitern.

Verstärkte Konkurrenz

In den vergangenen Jahren hat das Südring-Center, das 1994 gebaut wurde, große Konkurrenz bekommen. Das A10-Center in Wildau hat sich 2011 um 22 000 Quadratmeter erweitert. Seit 2010 gibt es in Mahlow einen 4000 Quadratmeter großen Kaufland-Markt. In dessen unmittelbarer Nähe sollen künftig weitere Fachmärkte am Lückefeld entstehen. Seit Oktober 2013 gibt es in Zossen ebenfalls ein großes Einkaufszentrum mit Kaufland und mehreren Textilanbietern. Und nicht zuletzt entsteht mit der neuen Mitte in Ludwigsfelde derzeit ein weiteres Einkaufs- und Dienstleistungszentrum.

„Handel ist Wandel“, sagt Südring-Center-Manager Uwe Roß. Um im Wettbewerb mithalten zu können, müsse man immer wieder für Veränderung sorgen.

Von Christian Zielke

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