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Super Stimmung bei Kneipennacht Luckenwalde

Live-Musik und viele Besucher in 15 Locations Super Stimmung bei Kneipennacht Luckenwalde

Bei der Kneipennacht am vergangenen Wochenende haben die Luckenwalder die Nacht zum Tag gemacht. In allen 15 beteiligten Locations gab es Riesenandrang und jede Menge guter Laune. Und um Mitternacht bei der Aftershow-Party in der P2-Bar ging fast nichts mehr.

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Die Band "The TwelFes" spielte im Restaurant "Bel Fiume".

Quelle: Matthias Butsch

Luckenwalde. Um Mitternacht ging fast nichts mehr. Die P2-Bar in der Potsdamer Straße in Luckenwalde war heillos überfüllt und glich einer Nahkampfdiele. An Tanzen war nicht zu denken. Die Masse wippte zum Beat, den die Band „Monte Cristo“ über die bebenden Boxen vorgab. Und immer noch strömten Leute nach, die aus vollgepfropften Shuttlebussen stiegen, um die Aftershow-Party der Luckenwalder Kneipennacht zu erleben.

Andrang herrschte den ganzen Abend schon in den anderen 14 Luckenwalder Lokalitäten, die ihre Gäste mit Live-Musik und manch gutem Tropfen lockten. Das besondere Interesse galt dabei auch den Gastwirten, die sich erstmals an der Luckenwalder Kneipennacht beteiligten. Gleich neben der P2-Bar war das Hilde Steinfurth, die dort seit kurzem das „Klassmo- Kultur-Café“ betreibt. „Ich freue mich über ein volles Haus gleich beim ersten Mal“, sagte die Frau, die aus Ulm gekommen ist und von dort auch die Band „The Looser Brothers“ mitgebracht hatte. Das Trio wusste mit hartem Rock, Blues und Countrymusik zu gefallen und die Luckenwalder für das neue Café zu interessieren.

Im Vierseithof war es Ronny Wodrich, der vom umlagerten Getränkestand aus hin und wieder einen zufriedenen Blick über den Platz werfen konnte. „Es ist gut, dass wir uns entschieden haben, bei der Kneipennacht mitzumachen“, sagte der Restaurantleiter des im vorigen Jahr unter einem neuen Betreiber gestarteten Vierseithofs. „So lernen wir die Luckenwalder und die Luckenwalder uns ein bisschen besser kennen.“ Auf der mit Heizpilzen bestückten Hoffläche lauschten die Gäste der feinen Musik des Duos „Pure“. Als geübte Berliner Straßenmusikanten hatten die beiden keine Mühe, mit ihren Stimmen und virtuosem Gitarrenspiel gegen die aufkommende Kälte anzuspielen.

Stammgäste des Lokals „La Villa“ in der Baruther Straße hatten den seit September dort agierenden Betreiber Mahrez Chelba gebeten, an der Kneipennacht teilzunehmen. „Heute bin ich froh, dass ich mich darauf eingelassen habe. Es ist eine schöne Atmosphäre“, sagte der Gastwirt. Sogar dem Gästewunsch nach der Band „Phönix“, die für Partystimmung sorgte, konnte er entsprechen. Etwas gemütlicher als bei der Aftershow-Party im „P2“ ging es in der Villa dann aber doch zu.

Von Matthias Butsch

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