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Supermarkt und Laden für Tierbedarf

Wünsdorf Supermarkt und Laden für Tierbedarf

Wünsdorf soll einen Supermarkt mit Vollsortiment und einen Laden für Tierbedarf bekommen. So plant es ein Investor. Mittwoch fassten die Zossener Stadtverordneten den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Berliner Allee/Gutschedtstraße“. Sowohl in der Sitzung als auch schon zuvor im Wünsdorfer Ortsbeirat wurde heftig über das Projekt diskutiert.

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Quelle: Borchert

Wünsdorf. Einen Supermarkt mit Vollsortiment und einen Laden für Tierbedarf plant ein Investor in Wünsdorf. Den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Berliner Allee/Gutstedtstraße“ fassten die Zossener Stadtverordneten am Mittwoch. „Hier geht es nicht um einen Discounter wie Aldi, Lidl oder Netto, sondern um einen Vollversorger wie Kaufland oder Edeka“, so Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B). Obwohl Discounter und Vollversorger Lebensmittel verkaufen, ist der Unterschied deutlich. Zwar nähern sich beide in ihrer Preisgestaltung immer weiter an, doch bei Sortiment, Service und Frische können Vollversorger stärker punkten.

2660 Quadratmeter für Lebensmittelmarkt

Investor ist die Bayreuther Firmengruppe Krause. In ihrem Auftrag will die Berliner Momper Projektentwicklung auf dem 9788 Quadratmeter großen Grundstück einen Einzelhandelsstandort schaffen. Geplant sind ein 2660 Quadratmeter großer Lebenmittelmarkt, ein 625 Quadratmeter Tierbedarfsladen und ein weiteres, 275 Quadratmter großes Geschäft.

Linken-Fraktionschef Carsten Preuß sprach sich gegen das Projekt aus. „Innerhalb von 700 Metern soll mit der Beschlussvorlage an der Bundesstraße 96 nun ein dritter Einkaufsmarkt entstehen“, so Preuß. Dabei gebe es in diesem Bereich schon einen roten und einen schwarzen Netto-Markt. „Nichts gegen Konkurrenz. Aber bitte keine ruinöse Konkurrenz.“ Weiter kritisierte Preuß, dass Zossen im Vergleich zu Jüterbog, Luckenwalde, Königs Wusterhausen und Ludwigsfelde kein Einzelhandelskonzept habe. Wesentliches Ziel eines Einzelhandelskonzeptes sei die Sicherung der wohnungsnahen Grundversorgung der Bevölkerung sowie die Stabilisierung der städtischen Zentren. „Dafür brauche ich kein Konzept“, sagte die Bürgermeisterin. „Es liegt auf der Hand, wie sich diese Stadt entwickelt“, und verwies auf den rund 200 Seiten starken Textteil zum Flächennutzungsplan.

Nur fünf Gegenstimmen

Mit 14 Ja-Stimmen bei je 5-Nein-Stimmen und Enthaltungen votierten die Stadtverordneten für den Aufstellungsbeschluss. Wie schon im Wünsdorfer Ortsbeirat stimmte Rainer Zurawski (CDU) dagegen. „Wir kämpfen um jeden Baum und dort soll eine grüne Fläche kahl geschlagen werden.“ Man brauche nicht noch einen Supermarkt. Ortsbeiratsmitglied Barbara Kaulen (Plan B) zufolge komme die Stadt nur dem Wunsch des Investors nach, auf seinem Grundstück zu bauen. „Dann ist wieder eine Dreckecke weg“, sagte Ortsvorsteher Rolf von Lützow (parteilos). Allerdings müsse der Investor auf den Lärmschutz achten, „weil ganz in der Nähe Wohnhäuser stehen“.

Von Frank Pechhold

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