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Synode berät Zukunftsfragen

Luckenwalde Synode berät Zukunftsfragen

Zukunftsfragen, wie zum Beispiel die Gemeindearbeit strukturell und personell gestaltet werden soll, erörterte die Frühjahrssynode des Kirchenkreises Zossen-Fläming am Sonnabend in Luckenwalde. Diskussionsgrundlage war der Abschlussbericht der Visitationskommission, den Generalsuperintendent Martin Herche nun vorlegte.

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Generalsuperintendent Martin Herche (l.) stellte die Empfehlungen der Supervisionskommission für den Kirchenkreis Zossen-Fläming vor.

Quelle: Hartmut F. Reck

Luckenwalde. Die Frühjahrstagung der Synodalen, also der Mitglieder des Kirchenparlaments des evangelischen Kirchenkreises Zossen-Fläming, stand ganz im Zeichen der weiteren Gemeindearbeit. Außerdem ging es im Luckenwalder Kreishaus um die künftige organisatorische und personelle Struktur vor allem in den Kleinstgemeinden auf dem Lande. Denn auch die Kirche muss sich dem demografischen Wandel stellen und zusehen, wie man sich künftig die Gläubigen und allen Menschen der Region zuwendet und wie es gelingen soll, das Evangelium zu verkünden.

Bericht der Visitationskommission

So legte der Cottbuser Generalsuperintendent und stellvertretende Landesbischof Martin Herche einen Bericht über seine Generalkirchenvisitation vor, die er und andere Visitatoren im vergangenen Jahr im Kirchenkreis vorgenommen hatten (MAZ berichtete). Dieser Abschlussbericht ist die Grundlage für eine Zielvereinbarung mit dem hiesigen Kirchenkreis, die am Sonnabend während der Synode im Kreistagssaal des Luckenwalder Kreishauses diskutiert wurde.

Die Kirchenparlamentarier trafen sich im Kreistagssaal von Teltow-Fläming in Luckenwalde

Die Kirchenparlamentarier trafen sich im Kreistagssaal von Teltow-Fläming in Luckenwalde.

Quelle: Hartmut F. Reck

Generalsuperintendent Herche lobte ausdrücklich „die hervorragende Vorbereitung“ der Visitation durch den Kirchenkreis und die „professionelle Begleitung durch die Öffentlichkeitsarbeit“. Er attestierte den haupt- und ehrenamtlichen Gemeindemitarbeitern einen „vielfachen Ideenreichtum“ und eine gute Zusammenarbeit der unterschiedlichen Bereiche. Die Visitationskommission habe 31 Veranstaltungen besucht und 62 Einzelgespräche geführt. Dabei habe man, so Herche, die Stärken des Kirchenkreises und die vor ihm stehenden Herausforderungen wahrgenommen und für die einzelnen Dienstbereiche Empfehlungen erarbeitet. In der Zielvereinbarung selber habe man sich auf wenige Punkte konzentriert, so Herche, aber man stelle die anderen Empfehlungen zur Verfügung.

Konzentration auf die Region

Den Fokus legten die Supervisoren auf die regionale Zusammenarbeit von Kirchengemeinden und deren Mitarbeitern, die noch genauer beobachtet werden soll. „Uns ist aufgefallen“, so Martin Herche, „dass in fast allen Gesprächen das Thema Region zur Sprache kam. Deshalb wollen wir Stärken stärken und Sie bitten, sich noch mal der Regionalarbeit zuzuwenden.“ Ziel sei es, personelle Ressourcen zu schonen und Kräfte zu entlasten.

In regionalen Arbeitsgruppen sollten anschließend die Synodalen auflisten, wo sie Belastungen und mögliche Entlastungen sehen.

Von Hartmut F. Reck

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