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Tag 9: 6000 Kilometer sind geschafft

Tour Baruth-Mongolei Tag 9: 6000 Kilometer sind geschafft

Das Bergfest liegt hinter dem Baruther Rettungswagen-Konvoi. Auf den ersten 4100 Kilometer verbrauchten die drei ausrangierten Fahrzeuge 1445 Liter Diesel. Das war am Freitag. Aber übers Wochenende ging es Nonstop weiter. Jetzt sind 6000 der fast 9000 Kilometer geschafft.

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Peter Ilk, Tourleiter und Bürgermeister von Baruth, ist guter Dinge auf der Tour nach Murun.

Quelle: privat

Baruth. 6000 Kilometer hat der kleine Baruth-Konvoi geschafft. Die drei Rettungsdienstfahrzeuge sind weit auf den asiatischen Kontinent vorgedrungen und kommen ihrem Ziel – Baruths Partnerstadt Murun in der Mongolei – immer näher. Die Sonntagsetappe führte die Truppe knapp 850 Kilometer von Novosibirsk nach Krasnojarsk.

Auch das Bergfest konnten die Baruther schon kurz zuvor auf dem Weg nach Omsk feiern. Diese Gelegenheit nutzten sie mal für eine persönliche Fahrtstatistik:

Gefahrene Strecke: 4100 Kilometer
Anzahl der durchfahrenen Kontinente: 2
Anzahl der durchfahrenen Länder: 5
Anzahl der durchfahrenen Zeitzonen: 4
Anzahl Polizeikontrollen: 9
Verbrauchter Diesel: 1.445 Liter
Anzahl getrunkener Energydrinks: 57
Anzahl getrunkener Cappuccini an Tankstellen: 4
Anzahl Überholmanöver pro Fahrzeug: ca. 400
Anzahl der Tage, an denen Peter Ilk um sein Team fürchtet: 6
Anzahl der Netto-Stunden im Auto pro Teilnehmer: 84
Anzahl der durchfahrenen größeren Baustellen: 32
Anzahl der CDs im Auto: 1
Anzahl der Wiederholungen dieser Helene-Fischer-CD: 3
Anzahl der auf der Straße zurückgelassenen CDs: 1
Anzahl der Kühe mitten auf der Straße: 52 und 4 Kälbchen
Anzahl der Ziegen mitten auf der Straße: 29

Anzahl der Tage, an denen das sechsköpfige Team es bereut hat, diese Strapazen auf sich zu nehmen: 0

Tiere auf der Fahrbahn – ein alltäglicher Anblick

Tiere auf der Fahrbahn – ein alltäglicher Anblick.

Quelle: privat

Der Sonntag hatte es nun in sich. Es ging über immerhin 850 Kilometer auf durchwachsen glatten Straßen. „Die Gegend wurde nun wieder deutlich ländlicher bzw. provinzieller“, ist auf der Facebook-Seite zu lesen, „ein Unterschied zwischen Arm und Reich ist deutlich sichtbar, aber der Abstand zwischen Vermögenden und Zurückgelassenen ist viel ausgeprägter als bei uns. Wir sehen immer wieder Siedlungen, in denen die Zeit stillgestanden scheint, wo die Menschen noch in Holzhäusern wohnen und die Straßen unbetoniert sind.“

Ein  zufriedener Peter Ilk

Ein zufriedener Peter Ilk.

Quelle: privat

Einfach begeistert sind die Expeditionsteilnehmer von der Herzlichkeit der Menschen, die sie treffen. Manchmal auf Englisch, teilweise auf Russisch, überwiegend mit Händen und Füßen verständigen sie sich. Wenn sie ihr Unterfangen erklären, ernten sie meistens ungläubige Blicke – aber auch Bewunderung.

Montag wartet die bisher größte Etappe auf die kleine Baruther Truppe. Es geht über 1050 Kilometer – mit 14 bis 16 Stunden rechnet Expeditionsleiter Peter Ilk. Das Ziel ist Irkutsk.

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Bisher in dieser Tour-Serie erschienen:

Rettungswagen unterwegs in die Mongolei

Überholmanöver und Überraschungsmomente

Tag 3: Ankunft in Moskau

Tag 4: Konvoi in Richtung Kontinentalgrenze

Tag 5: Immer weiter in Richtung Ural

Von Alexander Engels

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