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Tag der offenen Tür am Oberstufenzentrum Luckenwalde

Luckenwalde Tag der offenen Tür am Oberstufenzentrum Luckenwalde

Beim Tag der offenen Tür am Oberstufenzentrum in Luckenwalde konnten sich am Sonnabend Jugendliche und interessierte Schüler über die Bildungsangebote informieren. Immer beliebter ist der Bereich Gesundheit und Soziales. Kooperationen mit Kitas und Krankenhäusern sorgen in der Ausbildung für die nötige Praxisnähe.

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Die Besucher konnten sich vor Ort Antworten auf ihre Fragen geben lassen.

Luckenwalde. Am Samstag von 9 bis 12 Uhr hatten Besucher die Möglichkeit, am Tag der offenen Tür einen Blick hinter die Klassentüren des Oberstufenzentrums Teltow-Fläming zu werfen. Interessierte Schüler und Eltern konnten so an den Standorten Luckenwalde und Ludwigsfelde in die Klassenräume schauen, Informationen von Schülern und Lehrern der Schule einholen und bereits Bewerbungen für das im September beginnende neue Ausbildungsjahr abgeben.

Bettina Mitius, die stellvertretende Leiterin der Bildungsstätte, sagte: „Das Streben nach einem höheren Bildungsabschluss wird immer ernster genommen. Daher freue ich mich über einen stetigen Zuwachs insbesondere im Bereich des Beruflichen Gymnasiums. Dennoch braucht es manchmal ein wenig Motivation. Wir verbessern uns ständig und tun alles für eine bestmögliche praxisnahe, individuelle und persönliche Berufs- und Studienorientierung der Schüler.“

Kooperationen mit vielen Einrichtungen

Kooperationen mit dem Luckenwalder Krankenhaus, verschiedenen Kitas und anderen Praxispartnern sollen einen besseren Einblick in die Zeit nach der Ausbildung bringen, regelmäßige unterrichtsbezogene Projekte und Ausflüge den Schülern bei der Entscheidung der Berufsbahn helfen. Auch den Bereich Lebenskunde bedient die Bildungsstätte erfolgreich. Sogenannte Willkommensklassen, bestehend aus berufsschulpflichtigen Asylbewerbern über 18, werden integrativ durch Sprachförderungskurse und soziale Projekte im Rahmen der „Berufsgrundausbildung Plus“ im Oberstufenzentrum gezielt gefördert.

Die Spezialisierung des OSZ auf bestimmte Berufsbereiche zählt als besonderer Vorteil, so können Bewerber zwischen dem Weg des Beruflichen Gymnasiums mit anschließendem Abitur in den Bereichen Wirtschaft, Sozialwesen oder Technik wählen, einer dualen Ausbildung für ausgewählte kaufmännische, technische und medizinische Berufe nachgehen oder aber mit einer (Berufs-) Fachschulausbildung beispielsweise als Erzieher oder Sozialassistent abschließen.

Nachfrage im Fachbereich Gesundheit und Sozialwesen steigt

„Der Bedarf an Erziehern ist groß. Deshalb ist es schön, dass auch die Nachfrage nach diesen fachlichen Berufsausbildungen steigt. Wir haben zahlreiche Anmeldungen, das Alter ist dabei nebensächlich. Vielen geben wir damit eine zweite Chance“, sagte Beata Fugmann-Andrä, Abteilungsleiterin des Fachbereichs Gesundheit und Sozialwesen. Sie war mit dem Tag der offenen Tür zufrieden.

Lena Weisner (14), Neuntklässlerin des Friedrich-Gymnasiums Luckenwalde, überlegt, nach der 10. Klasse an das OSZ zu wechseln. Auch ihrer Familie gefällt dabei das weniger kompakte dreijährige Abiturprogramm am OSZ. „Meine Schwäche ist Mathe. Dafür finde ich den Bereich der Gestaltungs- und Medientechnik hier gut, insgesamt hat mir der ganze Schnuppertag wirklich gefallen. Es gab einen tollen Überblick und besonders die Informationsveranstaltung hat mir viel gebracht.“

Von Katja Schubert

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