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Teltow-Fläming Tannen in Flammen
Lokales Teltow-Fläming Tannen in Flammen
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19:00 12.01.2014
Das große Knutfeuer am Gerätehaus der Zeuthener Feuerwehr faszinierte die Besucher. Quelle: Heidrun Voigt

An der Feuerwehr in Zeuthen fand es am Sonnabend bereits zum zehnten Mal statt. Ortswehrführer Christoph Stiller und Kamerad Alexander Groba organisieren das Fest von Anfang an. Unterstützt werden sie dabei vom Feuerwehr-Förderverein, dessen Vorstand Groba angehört.

„Etwa 100 bis 150 Weihnachtsbäume bringen die Besucher jedes Jahr, zusätzlich haben wir noch Holzpaletten vom Bauhaus Wildau und Berlux in Zeuthen“, sagte der Ortswehrführer. Das „Feuerchen“, das die Kameraden damit gegen 16.30 Uhr entfachten, bot ein knisterndes Vergnügen. Als der Stapel angezündet wurde, schossen die Flammen viele Meter hoch und versprühten dabei tausende heiße Funken.

Eine der zahlreichen Besucherinnen war Laura. Sie erlebte zum ersten Mal, wie der Weihnachtsbaum-Berg kontrolliert in Flammen aufging und staunte nicht schlecht. Klara kannte das Spektakel bereits aus den vergangenen Jahren, ist aber immer wieder beeindruckt. Die neun- und 13-jährigen Mädchen sind Mitglied bei der Jugendfeuerwehr. Sie begleiteten auch den Lampionumzug, der zum Zeuthener Knutfest traditionell dazugehört.

Barbara und Lutz Schön schleiften ihren Zwei-Meter-Baum zur Wiese zur Feuerwehr und tauschten ihn gegen einen Glühwein ein. „Es gefällt uns hier gut, wir kommen schon seit vielen Jahren“, erzählte das Paar. Und auch Enkeltochter Margarete findet das Knutfest toll. Sie machte natürlich auch beim Lampionumzug mit.

Neben dem Mega-Feuer gab es kleine Feuerschalen. An einer wurde eifrig Stockbrot gebacken. An Holzhütten waren Gegrilltes, Waffeln, Crepes, Glühwein, Kinderpunsch und andere Leckereien im Angebot. Ein DJ sorgte zudem für den richtigen Sound, der bei den Besuchern sehr gut ankam.

„Wir sind 65 Kilometer vom Schwielochsee angereist, der Weg hat sich gelohnt“, waren sich Claudia Klube und Frank Hallmich einig. Sie hatten von einem Miersdorfer Feuerwehrmann von der Veranstaltung erfahren. Beide waren so begeistert, dass sie die Idee auch in ihre örtliche Feuerwehr tragen wollen.

Die Feuerwehr Zeuthen hat wie immer das Knutfest in Eigenregie gestemmt. „Gestern haben wir mit dem Aufbau angefangen und morgen wird abgebaut“, sagte Christoph Stiller. Insgesamt 36 Kameraden der Feuerwehr und 15 freiwillige Helfer waren am Sonnabend im Einsatz – und nicht zu vergessen die zwölf Floriansjünger von der Jugendfeuerwehr.

Fördervereins-Chefin Regina Rublack dankte allen für ihr Engagement und kündigte schon das nächste Volksfest an, den 112. Geburtstag der Feuerwehr Zeuthen am 3.Mai.

Ebenfalls heiß her, aber ganz ohne Feuerwehr, ging es beim großen Weihnachtsbaum-Spektakel am „Königlichen Forsthaus“ in Bestensee. Inhaber Uwe Budach hatte am Sonnabendnachmittag zum dritten Mal an den Fischteichen neben seinem Restaurant zum Knutfest eingeladen. Auch dort gab es für jeden abgegebenen Weihnachtsbaum einen Glühwein oder Kinderpunsch. „Es kommen in jedem Jahr mehr Leute. Angefangen haben wir mit 40, im vergangenen Jahr waren es 400“, freute sich der Forsthaus-Chef, der mit seiner ganzen Familie vollen Einsatz zeigte.

Er bedauerte allerdings, dass es auch bei diesem Fest wieder nicht mit dem Schlittschuhlaufen auf den Fischteichen klappte. Aber die Stimmung bei den Besuchern war dennoch bestens. „Ich finde es schön, dass die Leute mal wieder rausgelockt werden“, sagte Rosemarie Adamski. Die Pätzerin freute sich besonders auf den Männergesangsverein Bestensee. Der baute sich am Nachmittag neben dem Feuer auf und begann mit dem Lied „Heut ist ein herrlicher Tag, wie ihn jeder mag“.

Von Heidrun Voigt

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