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Tannenklau in Luckenwalde

Dreiste Diebe säbeln in der Straße des Friedens zwei Bäume ab Tannenklau in Luckenwalde

Nicht zum ersten Mal haben sich dreiste Diebe an einer Tannenhecke vor dem Wohnblock in der Straße des Freidens 52 in Luckenwalde zu schaffen gemacht. In der Nacht zu Montag säbelten sie fein säuberlich zwei Bäume ab.

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Diese beiden Tannen wurden geköpft und geklaut.

Quelle: Foto: Elinor Wenke

Luckenwalde. Hübsch im Halbkreis stehen bilderbuchschöne Tannenbäume als grüne Grenze um den Wohnblock Straße des Friedens 52 in Luckenwalde. Doch nun haben sich erneut Diebe daran zu schaffen gemacht. Mitten in der Hecke klafft eine Lücke. Offensichtlich in einer Nacht- und Nebel-Aktion wurden zwei Tannen nebeneinander fein säuberlich abgesägt. Etwa einen halben Meter über dem Erdboden sind nur noch die Stümpfe zu sehen.

„Am Sonntag standen die Bäume noch, es muss in der Nacht zu Montag passiert sein“, sagt Anwohner Dietrich Maetz, der sich über den dreisten Diebstahl ärgert. Der Senior vermutet, dass die Nadelbäume nun als weihnachtliche Dekoration in irgendeiner Wohnung stehen.

Nicht zum ersten Mal sind die Tannen zur beliebten Beute geworden. „Im vorigen Jahr wurden an der Stelle schon einmal drei Bäume geklaut“, sagt Maetz. Zwar ist die grüne Hecke vom Wohnblock gut einsehbar, doch vermutlich konnten die Diebe relativ schnell über die benachbarte Berkenbrücker Chaussee flüchten.

Auch Ramon Wittich, technischer Vorstand der Luckenwalder Wohnbaugenossenschaft, deren Eigentum die Bäume sind, ist verärgert. „Seit sieben Jahren stehen die Tannen dort, seit vorigem Jahr vergreifen sich Leute einfach daran“, sagt er. Wittich hält es für möglich, dass die selben Täter wie vor einem Jahr am Werk waren. Der materielle Schaden lasse sich kaum beziffern, der ideelle sei einfach ärgerlich, sagt er. In den Häusern der Wohnbaugenossenschaft haben sich laut Wittich in jüngster Vergangenheit ebenfalls Diebstähle und Einbrüche gehäuft.

Nachgepflanzt werden die Bäume in der Straße des Friedens nicht. „Wenn die Tannen größer werden, hätten wir sowieso die eine oder andere rausschneiden müssen, weil sie zu eng stehen“, sagt Ramon Wittich. Er sieht das Problem gelassen und ergänzt: „Von der Größe her wird sich das Klauen ja irgendwann von selbst erledigen.“

Anzeige bei der Polizei wird die Wohnbaugenossenschaft nicht erstatten. „Wenig Aussicht auf Erfolg“, begründet dies Ramon Wittich. Er hofft aber, dass die Übeltäter durch die öffentliche Anteilnahme ein wenig abgeschreckt sind und dass die Mieter künftig besonders aufmerksam auf die grüne Oase an ihrem Wohnblock achten.

Von Elinor Wenke

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