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Tanz unterm Weihnachtsbaum

Schöneicher feiern am ersten Weihnachtstag Tanz unterm Weihnachtsbaum

Sie nennen sich selbst die „dreeinhalb Wichtel“ und organisieren den Weihnachtstanz in Schöneiche. Der fand nun zum sechsten Mal statt.

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Die dreieinhalb Wichtel: Tobias Lehmann, Kathrin Huschke und Ehemann Volker (hinten, v.l.), vorn Florian

Schöneiche. Jedem einzelnen Haushalt hatten Volker Huschke und Sohn Florian die Einladung zum „Tanz unterm Weihnachtsbaum“ in den Briefkasten gesteckt. Aber eigentlich musste in Schöneiche niemand an den Termin erinnert werden. Denn auch im sechsten Jahr gehört das Treffen auf der Dorfaue zu den Geselligkeiten, die niemand verpassen will. Und so strömten am Abend des 1. Weihnachtsfeiertages Jung und Alt zur großen Tanne.

Die wird traditionell von den Kindern des Dorfes am 1. Advent geschmückt. Dazu gibt es immer einen kleinen Festakt. Diesmal sang der Frauenchor „Melodie“ und die Bläser des Jagdverbandes musizierten. Man knabberte gebrannte Mandeln, aß die ersten Christstollen gemeinsam. „Gemeinsam“ ist das Zauberwort von Schöneiche. „Wir sind eben ein ganz besonderes Dorf, denn wir sind wie eine große Familie“, sagte Volker Huschke. „Sportverein, Karnevalsclub, Anglerverein, unsere Feuerwehr, Brockenhexen- oder Forstgemeinschaft, die meisten von uns gehören gleich mehreren Vereinen an und so sind wir alle immer auf irgendeine Weise mit unserem Dorf verbunden.“

Die Idee, dass sich an einem Weihnachtsfeiertag die Schöneicher treffen sollten, hatten Huschke und DJ Tobias Lehmann. Die beiden übernehmen seitdem die technische Seite, kümmerten sich unter anderem um die Feuertonnen. Das sind ausgediente 200 Liter Ölfässer mit einem Tisch drum herum und einem Abzugsrohr gegen den Qualm. Ehefrau Kathrin Huschke sorgte für Glühwein und Punsch und der zwölfjährige Florian sprang immer dort ein, wo seine Hilfe gerade gebraucht wurde. „Zusammen sind wir die dreieinhalb Wichtel“, so Huschke. Seinem Sohn versprach er: „Wenn du 18 bist, wirst du der vierte Wichtel.“

Wie jedes Jahr wurde es ein gemütliches Fest. Tobias Lehmann hatte die richtigen Lieder dabei und weil kein Schnee lag, konnte auch getanzt werden. Mechthild Fröhlich lobte: „Es ist was Dorfeigenes, finde ich toll, sich gerade Weihnachten zu treffen.“ Aus Zossen waren Marlies Berchthold und Konrad Südfeld herübergekommen, sie fanden es gut – und waren längst nicht die einzigen von außerhalb.

Von Gudrun Ott

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