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Technikpool für alle Einrichtungen

Dahmes Konzept für freiwillige Aufgaben Technikpool für alle Einrichtungen

Der Spardruck wächst. In der Stadt Dahme kommen die sogenannten freiwilligen Aufgaben auf den Prüfstand. Schließen möchte niemand Einrichtungen wie Museum oder Tierpark. Zunächst sollen sie aus einer Hand koordiniert werden. Dieses Konzept wird derzeit diskutiert.

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Ausschussvorsitzender Karsten Schmidt (M.) versucht, Ausschussmitglieder und Gäste von der Konzeptidee zu überzeugen.

Quelle: Andreas Staindl

Dahme. Ein Gesamtkonzept zum Erhalt der freiwilligen Aufgaben in der Stadt Dahme wird weiter verfolgt. Darauf haben sich die Mitglieder des Ausschusses für freiwillige Aufgaben in dieser Woche verständigt. Die Stadtverordneten entscheiden am 16. Juli darüber.

Ziel des Konzepts ist es, alle Einrichtungen künftig aus einer Hand zu steuern. Ein Arbeitskräfte- und Technikpool soll helfen, die Betreibung aller freiwilligen Einrichtungen zu optimieren. Die Stadt Dahme ist für die Unterhaltung und Bewirtschaftung etwa des Museums, des Tierparks, der Freibäder, der Schlossruine, der Sportwelt sowie des Skater- und Übernachtungsstützpunkts im Ortsteil Wahlsdorf zuständig. Seit 2011 arbeitet die Kommune jedoch mit einem Haushaltssicherungskonzept, weil sie rote Zahlen schreibt. Freiwillige Aufgaben stehen daher auf dem Prüfstand.

Kevin Kühne und der Ausschussvorsitzende Karsten Schmidt (Freie Wähler) haben das Konzept erarbeitet. Kühne soll auch mit der Konkretisierung der Konzeptidee beauftragt werden.

Susanne Boy (WLL) kritisierte, dass ihr schon bei der zweiten Sitzung des Ausschusses „die Pistole auf die Brust gesetzt wird“. Karsten Schmidt reagierte: „Es wird alles zerredet. Wenn das Konzept niemand will, lösen wir den Ausschuss halt wieder auf. Dann muss sich die Verwaltung wieder allein um die freiwilligen Aufgaben kümmern.“ „Wir sollten den Ausschuss nicht am Konzept festmachen und müssen uns ohne dies um freiwillige Aufgaben kümmern“, erwiderte Frank Donath (Linke).

Matthias Ochs (SPD) sah in dem Beschluss noch „keine Auftragsvergabe, sondern nur eine Absichtserklärung“. Manfred Schmiedchen (WGDa) will erst Sachkenntnis in den Einrichtungen holen: „Ich möchte schon wissen, worüber ich entscheide.“

Von Andreas Staindl

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