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Technofans spenden für Flutopfer
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Raver sammeln 2000 Euro Technofans spenden für Flutopfer

Unter dem Motto "20 Stunden tanzen für Dresden" haben am Wochenende Techno-Fans mehr als 2000 Euro für Flutopfer gesammelt. Das Geld soll einer Hausgemeinschaft zugute kommen, die direkt am Elbeufer lebt.

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20 Stunden haben sie für Flutopfer getanzt: Techno-Fans in Niedergörsdorf.

Quelle: Kathrin Burghardt

Niedergörsdorf. Mehr als 2000 Euro sind am Wochenende bei einem Benefiz-Techno-Event in Niedergörsdorf für Flutopfer in Dresden gesammelt worden – so die erste Schätzung von Hauptveranstalter Dirk Pehnert. „Genau gezählt haben wir noch gar nicht. Die Veranstaltung hat immens viel Kraft und Manpower gekostet, sodass wir erst morgen zum Auszählen kommen werden.“ Ein DJ-Team hatte die Veranstaltung kurzfristig ins Leben gerufen. Unter dem Motto „20 Stunden tanzen für Dresden“ heuerten die „Allstars“ von Samstag bis Sonntag etwa ein Dutzend DJs an und enterten das Gelände auf dem ehemaligen Flugplatz in Niedergörsdorf.

Den sogenannten „Beach“, ein feinsandiger Bereich inmitten der ehemaligen Hangars und Brachflächen, verwandelten rund 500 Partygäste in der Samstagnacht zur sommerlichen Partymeile. Namenhafte DJs wie Hardy Hard, Disco Dice, Dr. Motte, Superstrobe, Normann Gravis oder Popp&Popp waren live zu erleben. Die wenigsten Besucher tanzten aber tatsächlich 20 Stunden. Für die meisten war kurz nach Sonnenaufgang Schluss. Einige kamen nach einem Nickerchen aber am Sonntagnachmittag wieder.

Gespendet haben alle Besucher mehr oder weniger freiwillig. Eine Dresdenspende in Höhe von fünf Euro anstatt des Eintritts wurde am Einlass verlangt. Die Veranstalter hatten sich jedoch mehr Spendenbereitschaft erhofft. „Wir können nur jedem Einzelnen danken, der bei einer so kurzfristig angesagten Party hier war, und gespendet hat. Jeder einzelne Euro zählt, somit war die Veranstaltung auf jeden Fall ein Erfolg“, sagte Benjamin Stahl vom Veranstalterteam. „Etwas mehr Gäste hatten wir uns jedoch schon erhofft, die vielen Abiballveranstaltungen und eine andere Technoparty im Raum Dahme haben aber viele Besucher gekostet.“ Einige Gäste seien zudem sehr „knauserig“ gewesen, ergänzte Dirk Pehnert.

Das gesammelte Geld soll nun einer Hausgemeinschaft in Dresden zugute kommen. Das Haus mit sechs Mietparteien, darunter ein Rollstuhlfahrer, steht direkt am Elbeufer und wurde komplett geflutet. „Wir haben uns diesen Kontakt von der Stadtverwaltung Dresden geben lassen. Da wir das Geld nicht in irgendeiner Organisation untergehen sehen wollten“, sagte Dirk Pehnert. (Von Kathrin Burghardt)
 

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