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Telekom baut das Stadtnetz aus

Ludwigsfelde Telekom baut das Stadtnetz aus

Bis zum Jahresende verlegt die Telekom in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) 17 Kilometer Glasfaserkabel und baut 48 Verteilkästen. Damit bekommen 9100 Haushalte und Betriebe im vierten Quartal 2016 das schnelle Internet mit einem Übertragstempo von bis zu 100 MBit/s .

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Telekom-Vertriebsmann Uwe Klawitter mit altem Kupfer- und neuem Glasfaser-Kabel.

Quelle: Jutta Abromeit

Ludwigsfelde. Bis zum Jahresende können Ludwigsfelder in mehr als 9000 Haushalten deutlich schneller als bisher im Internet surfen: Die Telekom ist dabei, ihr Netz im Stadtgebiet auszubauen. Bis zum vierten Quartal sollen 17 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 48 Verteilerkästen aufgestellt sein. Das sagte am Freitag bei einem Pressegespräch Telekom-Vertreter Uwe Klawitter vom Infrastrukturvertrieb Ost.

Mit dieser Aufrüstung verdopple sich das Tempo beim Daten-Herunterladen aus dem Internet über bisherige VDSL-Anschlüsse auf bis zu 100 Megabits pro Sekunde (MBit/s). „Beim Heraufladen vervierfacht sich das Tempo auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos“, erklärt Klawitter. Und damit werde das Übertragungsnetz in Ludwigsfelde so stark, dass Telefonieren, Internet-Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich würden, so der Regiomanager der Telekom für den Vectoring-Ausbau im Kreis TF. „Vectoring ist praktisch ein Datenturbo auf dem bisherigen VDSL-Netz“, erklärt er.

Praktisch kommen zu den dicken Kupferkabeln die um ein vielfaches leistungsfähigeren Glasfaserstränge dazu, Kupferwege werden verkürzt. Beeinträchtigungen für Anwohner während der Bauarbeiten sollen so gering wie möglich gehalten werden. Bei Neubauten wie den  Wohnungen der Märkischen Heimat an der Potsdamer Straße oder im entstehenden Stadtteil Ludwigsdorf gebe es gar keine Kupferstrecken mehr, so der Firmenvertreter. Der Privatnutzer müsse sich jedoch in jedem Falle selbst melden, um von der Aufrüstung zu profitieren. „Automatisch passiert nichts“, sagt Klawitter; entweder werde ein alter Vertrag erweitert oder ein neuer abgeschlossen.

Im Gegensatz zur Breitbandversorgung für die Ortsteile, bei der es Fördergeld zur Internetversorgung im ländlichen Raum gab, musste die Kernstadt praktisch warten, bis sie bei der Telekom „an der Reihe“ war. Das Unternehmen erwartet nun Hilfe seitens der Stadt bei Genehmigungen zum Bauen. Die steht für Bürgermeister Andreas Igel (SPD) außer Frage: „Diese Aufrüstung ist ein Mehrwertangebot für die Bürger, für die Zukunft.“ Informationen gibt es auf www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland. „Ab September steht dort auch adressengenau, wer an die neue Technik bereits angeschlossen ist“, so Klawitter.

Von Jutta Abromeit

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