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Tempolimit auf zwei wichtigen Straßen

Rangsdorf Tempolimit auf zwei wichtigen Straßen

Wegen Straßenschäden hat die Gemeinde Rangsdorf die Geschwindigkeit auf zwei Hauptstraßen begrenzt. Auf Teilen der Kienitzer Straße und der Groß Machnower Allee gilt seit dieser Woche Tempo 30. In der Kienitzer Straße droht sogar ein Fahrverbot für Lkw, denn der Damm kommt ins Rutschen.

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So lange die Frostschäden nicht repariert sind, gilt auf einem Teil der Kienitzer Straße Tempo 30. Möglicherweise wird sie bald für Lkw gesperrt.

Quelle: Zielke

Rangsdorf. Seit dieser Woche müssen Autofahrer in Rangsdorf auf die Bremse treten. Auf zwei der wichtigsten Hauptstraßen hat das Straßenverkehrsamt Tempo 30 angeordnet. Das Limit gilt auf der Kienitzer Straße zwischen Zülowgrabenbrücke und Sachsenkorso sowie in der Groß Machnower Allee vom Grenzweg bis kurz vor den Stadtweg.

Groß Machnower Allee beschädigt

In beiden Straßenabschnitten hat der Winter schwere Schäden verursacht. Das Pflaster in der Groß Machnower Allee hat sich an einigen Stellen nach oben gewölbt, in der Kienitzer Straße wird seit Jahren der brüchige Asphalt geflickt. Pro Jahr kostet das die Gemeinde 15 000 Euro.„Beide Straßen müssten eigentlich grundhaft ausgebaut werden“, sagt Rangsdorfs Bürgermeister Klaus Rocher (FDP). Schon im vergangenen Jahr hatte er auf den Zustand der Kienitzer Straße aufmerksam gemacht. Dort sackt der Damm immer mehr ab – gut zu erkennen an den schief stehenden Bäumen. Die Gemeindevertreter nahmen die Zustandsbeschreibung damals zur Kenntnis, trafen aber keine Entscheidung. „Nach 110 Jahren ist die Straße einfach fertig“, sagt Rocher. Das Tempolimit könnte nicht die einzige Beschränkung sein. Ein Gutachten soll klären, ob eine Gewichtsbegrenzung nötig ist. Dann könnte die Kienitzer Straße für Fahrzeuge mit mehr als zwölf Tonnen gesperrt werden. Diese müssten dann über die ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogene Groß Machnower Straße und Allee fahren.

Gemeindevertretung beschließt am 9. März

Aus Zeitgründen konnte der Bauausschuss das Thema am Dienstag nicht beraten. Nun soll die Gemeindevertretung am 9. März darüber befinden, ob die Gemeinde außerplanmäßig 40 000 Euro für ein Projekt zum Ausbau der beiden Straßenabschnitte ausgeben will. Allein ein Komplettausbau der Kienitzer Straße würde etwa vier Millionen Euro kosten. Im vergangenen Sommer war die Gemeinde davon ausgegangen, dass ihr Anteil an den Baukosten mit bis zu 70 Prozent gefördert wird. Zuvor muss die Gemeinde sich darüber klar sein, wie sie die Straße ausbauen will.

Besondere Probleme an Kienitzer Straße

Besondere Schwierigkeiten macht das Gelände an der Kienitzer Straße. Dort liegen einige Grundstücke deutlich über und unter der Straße. Einige Grundstückszufahrten haben ein Gefälle, das den heutigen gesetzlichen Vorgaben nicht mehr entspricht. Zudem muss geklärt werden, ob ein Geh- und Radweg auf beiden Seiten entstehen soll. Falls ja, wäre möglicherweise eine zusätzliche Brücke über den Zülowgraben nötig. Um den Verkehr während der Bauarbeiten nicht allein über die Groß Machnower Allee und Straße zu leiten, sollen Puschkinstraße und Bansiner Allee mit dem Bahnübergang Pramsdorf verbunden werden.

Von Christian Zielke

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