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Teltow-Fläming Tennisverein hat Domizil gefunden
Lokales Teltow-Fläming Tennisverein hat Domizil gefunden
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05:17 08.08.2017
Jürgen Vauck, der Vorsitzende des SC Mega Sports möchte auf dem Gelände der ehemaligen Tennishallte in Groß Kienitz einen Tennisplatz schaffen. Quelle: Foto: Christian Zielke
Groß Kienitz

Die Suche nach einem Domizil für den Mahlower Tennisverein SC Mega Sports hat offenbar ein Ende. Nach mehreren gescheiterten Versuchen soll in Groß Kienitz ein Tennisareal mit drei Tennisplätzen entstehen.

Für Jürgen Vauck, den Vorsitzenden des Vereins, wäre es eine Rückkehr zu den Wurzeln. Von 2001 bis 2003 betrieb er auf der Fläche eine private Tennisschule. Damals standen dort noch zwei Tennishallen und eine Badminton-Halle. Die Stahlkonstruktionen wurden vor Jahren abgebaut, weil die Betreiber das Areal aufgaben. Hohe Kosten hatten den Betrieb der Hallen unwirtschaftlich gemacht. Übrig geblieben sind die Bodenplatten, auf denen mittlerweile das Unkraut wuchert. „Das Gelände ist herrlich“, sagt Jürgen Vauck. Mit dem Auto ist man in wenigen Minuten von der B96 oder der Autobahn dort. Weil es etwas außerhalb des Dorfkerns von Groß Kienitz liegt, seien Konflikte mit Anwohnern unwahrscheinlich.

Der Verein benötigt 300 000 Euro für drei Tennisplätze

Wo einst der Vorläufer des SC Mega Sports entstand, könnte nun die Heimat des Vereins entstehen, der seit vier Jahren auf der Suche ist. Ermöglicht wird dies auch durch einen großzügigen Zuschuss des Landessportbunds Brandenburg. Dieser hat dem Verein 210 000 Euro in Aussicht zugesichert. „Wir haben definitive Zusagen für das Geld“, sagt Jürgen Vauck. Um sein Ziel von drei Kunstrasenplätzen zu erreichen, braucht er insgesamt 300 000 Euro. 70 000 Euro wollen die Vereinsmitglieder in Eigenleistung dazu geben, weitere 20 000 Euro sollen vom Landkreis Teltow-Fläming kommen.

Für die erste Zeit können sich die Tennisspieler in den Räumen des benachbarten Golfclubs umziehen und die dortigen Toiletten benutzen. Der Golfclub, der das Gelände der ehemaligen Tennishalle gepachtet hat, habe außerdem zugesagt, es an den SC Mega Sports unter zu verpachten. Eine Bauvoranfrage beim Landkreis, ob Tennisplätze auf der Fläche möglich sind, habe ebenfalls ein positives Ergebnis gebracht, sagt Jürgen Vauck und er gibt ein ehrgeiziges Ziel vor. „Wenn alles gut geht, fliegt am 1. Mai 2018 der erste Ball über Netz.“ Bis es soweit ist, bleibt allerdings viel zu tun. Zunächst sollen die wasserundurchlässigen Bodenplatten verschwinden, damit der spätere Kunstrasenplatz nach einem längeren Regen nicht unter Wasser steht. Die grüne Umgebung, die in den vergangenen Jahren rund um die Fläche gewachsen ist, soll erhalten bleiben.

Bürgermeister kann sich Unterstützung vorstellen

Etwas Platz für ein späteres Vereinsheim soll trotzdem bleiben. Jürgen Vauck hofft auf Unterstützung durch die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow. „Ich möchte einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen“, sagt er über das nicht immer einfache Verhältnis zur Kommune.

Blankenfelde-Mahlows Bürgermeister Ortwin Baier (SPD) möchte keine Versprechungen machen, gibt sich aber optimistisch. „Ich kann mir eine Unterstützung wie bei anderen Vereinen der Gemeinde gut vorstellen“, sagt er. In der Bauvoranfrage habe die Bauverwaltung grünes Licht gegenüber dem Kreis für den Bau der Tennisplätze signalisiert. Über Anträge des SC Mega Sports müssten jedoch die kommunalen Gremien entscheiden. Baier weiter: „Ich denke, dass wir einen Weg finden werden.“

Von Christian Zielke

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