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Teltow-Fläming Teures Schulpaket für Werbig
Lokales Teltow-Fläming Teures Schulpaket für Werbig
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16:10 19.03.2018
Der Generationen-Campus ist derzeit eine Baustelle. Quelle: Peter Degener
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Werbig

Die Gemeindevertreter von Niederer Fläming haben in ihrer jüngsten Sitzung das Ausstattungspaket für den Schulneubau auf dem Campus der Generationen in Werbig beschlossen. Gleichzeitig wurden mehrere geplante Projekte verschoben, um den deutlich höheren Preis für die Schulausstattung zu kompensieren. Anstelle von geschätzten 100 000 Euro und im Haushalt bereitgestellten Mitteln in Höhe von 111 000 Euro hatte sich die Gemeindeverwaltung im Vorfeld mit dem Schulteam und einem professionellen Ausstatter auf Ausgaben in Höhe von 215 000 Euro geeinigt.

Bürgermeister Kaluza: „Keine Luxusausstattung.“

Niederer Flämings Bürgermeister David Kaluza (parteilos) sagte zu Beginn der Debatte, es gehe nicht um das „ob“, sondern darum, „darüber nachzudenken, wie wir dieses Geld erschließen können“. Diesem Tenor folgten auch die Gemeindevertreter, die dem Plan schließlich einstimmig zustimmten. Schulleiterin Christiane Faehse warb für die moderne Ausstattung und nannte das Paket „trotz der großen Belastung für unsere Gemeinde eine große Chance für die Kinder im ländlichen Raum“. Es werde nicht jedes Kind einen Tablet-PC erhalten. Doch Smartboards, digitale Tafeln, seien in den Fachkabinetten heutzutage nötig.

Campus-Geschichte

1978 wurde die Ludwig-Achim-von-Arnim-Grundschule eröffnet. Der Bau wurde bereits in den Neunziger Jahren teilsaniert.

Die Schule soll noch in diesem Jahr mit Kita und Hort in einen Neubau umziehen, der eigentlich zum Schuljahresbeginn fertiggestellt sein soll. Die Eröffnung verzögert sich allerdings um zwei Monate bis nach den Herbstferien, wie Architekt Stefan Nitschke den Gemeindevertretern nun bestätigt hat.

2018 wird das leergezogene alte Schulgebäude umgebaut und soll künftig mehrere Funktionen bündeln. Neben einer Tagespflege, Arztpraxen und einer Bibliothek soll das Haus auch Sitz der Gemeindeverwaltung werden.

Dazu kämen Beamer und die Neuausstattung des Werkraumes und des naturwissenschaftlichen Kabinetts. „Es sind keine Luxusausstattungen dabei“, stellte Bürgermeister Kaluza fest. Eigentlich dachte man, dass die alten Werkbänke und Maschinen in den Neubau übernommen werden können, doch nach fast 40 Jahre langer Benutzung erfülle vieles nicht mehr die Standards. Einen Großteil der Kosten verschlingen die Klassensätze für Mobiliar. Die erste Kalkulation des Planers habe sogar bei 280 000 Euro gelegen und sei in mehreren internen Runden gesenkt worden.

Wendeschleife und Waldwegebau auf Eis gelegt

Um den Fehlbetrag auszugleichen werden mehrere Maßnahmen der Gemeinde verschoben. Der Ausbau der Wendeschleife in Lichterfelde wird auf Eis gelegt – dafür waren 36 000 Euro in den Haushalt eingestellt. Außerdem soll ein Zuschuss von mehr als 42 000 Euro an die Forstbetriebsgemeinschaft Schlenzer, der für den Waldwegebau gezahlt wird, nach seiner Erstattung durch Landesmittel in die Schulausstattung fließen.

Gespart werden könne beim Bau der Brücke über den Hohenseefelder Graben und beim neuen amtlichen Schaukasten in Lichterfelde. Im Hauptausschuss war zuvor bereits gegen eine Regenentwässerung am Nebengebäude des Dorfgemeinschaftshauses in Sernow gestimmt worden, die etwa 8000 Euro kosten würde. Auch der Bau von Parkplätzen an der Gemeindeverwaltung Lichterfelde werde vorerst nur geplant, aber nicht umgesetzt, was 15 000 Euro spart.

Von Peter Degener

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