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Theaterworkshop für Elftklässler

Jüterbog Theaterworkshop für Elftklässler

Theater wird immer dann lebendig, wenn die Akteure auch ihre eigenen Gedanken und Gefühle mit ins Spiel bringen. Warum das so ist und wie es funktioniert, lernten Jüterboger Schüler nun in einem Workshop.

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Brigitte Hube-Hosfeld erklärt den Jüterboger Schülern, wie Theater funktioniert.

Quelle: Uwe Klemens

Jüterbog. „Theaterspielen ist vor allem Handwerk. Wenn man es mit seinen eigenen Gedanken und seiner eigenen Gefühlswelt belebt, wird es lebendig.“ Sätze wie diesen bekamen Jüterboger Elftklässler in den zurückliegenden Tagen oft zu hören. Vier Tage lang waren Schauspieler des Zeuthener Theaterstudios im Goethe-Schiller-Gymnasium zu Gast, um den angehenden Abiturienten die Grundlagen des Theaterspielens zu vermitteln.

„Wer bin ich? Was ist das Sein, was das Bewusstsein? Wie ist es, in seinem Körper gefangen zu sein? Das sind die wichtigen Fragen, denen sich jeder Mensch stellen sollte, erst Recht aber ein Schauspieler, der all das verkörpern will“, sagt Brigitte Hube-Hosfeld, die zum dreiköpfigen Schauspieler-Team gehört.

Übungsszene

Übungsszene

Quelle: Uwe Klemens

Auch der vor 71 Jahren im KZ von den Nazis ermordete Theologe Dietrich Bonhoeffer gehörte zu jenen, die sich mit Fragen dieser Art befassten. Genau deshalb haben Hube-Hosfeld und ihre Kollegen Hans-Peter Paprotzki und Wolfgang Hosfeld ein Gedicht Bonhoeffers ausgewählt, dessen Inhalt von den Schülern nun szenisch umgesetzt werden sollte.

„Das Ziel des Workshops geht weiter über das Theaterspielen hinaus“, sagt Hube-Hosfeld, „die Jugendlichen lernen Stück für Stück, sich in andere hineinzuversetzen und auch, sich selbst zu erkennen.“ Dass das kein zu hohes Ziel ist, weiß die Schauspielerin, Regisseurin und Schauspieldozentin aus ihren vorhergehenden Schülerprojekten.

Die 17-jährige Elea Bürgel aus Sernow war eine der Kursteilnehmerinnen. „Die Projektbeschreibung klang sehr interessant, vielleicht auch, weil ich mich sowieso sehr für Theater und Lyrik interessiere“, sagt sie, „mich darauf einzulassen, dass alles sehr metaphorisch aufgebaut ist, fiel mir nicht so leicht.“. Doch den Schülern hat der anspruchsvolle Umgang mit der Kunst Spaß gemacht.

Von Uwe Klemens

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