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Teltow-Fläming Tierisch ernste und zutiefst menschliche Momente
Lokales Teltow-Fläming Tierisch ernste und zutiefst menschliche Momente
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05:47 28.12.2017
Ein sibirischer Uhu im Wildpark Johannismühle Quelle: Gudrun Ott
Ludwigsfelde

Das Jahr 2017 war ein tierisches im Altkreis Zossen. Wir werfen einen Blick zurück, hier ist unsere Chronik des Jahres:

Schafe, Wölfe, Vögel: Das war das Jahr 2017 zwischen Wolfsrissen, dem Kälber-Diebstahl, Flugshows und ungewöhnlichen Schwanenfamilien.

Januar: Gefiederte Freunde fürs Leben hat Christian Rindt gefunden. Er lebt mit seinen Graupapageien Koko und Robby in Nunsdorf. Kommt der Hausherr zur Tür herein, singt Robby „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt“ und Koko pfeift die Melodie zum Text.

Februar: Mitarbeiter des Zossener Tierheimes holten 19 Katzen in einem kleinen Dorf ab. Das Veterinäramt hatte die Tiere beschlagnahmt, weil die betagte Halterin mit deren Versorgung und Pflege überfordert war. Die Samtpfoten wurden mit Keschern eingefangen und dann ins Tierheim gebracht.

März: Wölfe drangen in ein Gehege des Telzer Landwirtes Friedrich Briesenick ein, töteten und zerfleischten vier Damhirsche. Dann nagten Kolkraben die leblosen Körper bis auf die Knochen ab.

April: Die Eichhörnchen Anni und Enno sind die Lieblinge in der Zossener Kita „Oertelufer“. Pflegemama ist Erzieherin Virginia Birr. Sie bekam die Tiere von der Eichhörnchenhilfe Berlin/Brandenburg. Anni war aus dem Nest gefallen, Enno von der Mama verlassen worden.

Mai: Der Brandenburger Himmelfahrtscup fand bei Sperenberg statt. Veranstalter des von 217 Teilnehmern und ihren vierbeinigen Freunden besuchten mehrtägigen Agility-Turniers war der Sportclub für Hundesportler Am Mellensee. Agility ist kein Hundesport, sondern Sport mit Hunden.

Juni: Ohne Storch wurde das traditionelle Storchenfest in Großbeeren gefeiert. Freund Adebar lag verletzt in der Berliner Tierklinik der Freien Universität Berlin im Museumsdorf Düppel.

Juli: Einmal im Jahr lädt der Kleintierzüchter-Verein D 434 Ludwigsfelde zu einer Veranstaltung mit Preisrichter ein. Diesmal bewertete Preisrichter Joachim Simon verschiedenrassige Kaninchen.

August: Braunbär-Dame Mausi aus dem Wildpark Johannismühle ist tot. Das 32 Jahre alte Tier litt nach mehreren Bandscheibenvorfällen an einer Versteifung der Wirbelsäule. Auch die Hüftgelenke waren stark in Mitleidenschaft gezogen.

September: Der Mitklatsch-Hit „Reh am Mellensee“ wurde extra für das erste Oktoberfest in Rehagen geschrieben. Songschreiber waren der ortsansässige Musikproduzent Frank Richter und Andreas Ockert alias Onkel Malvin.

Oktober: Schnurrende Samtpfoten und strenge Zuchtrichter gaben sich ein Stelldichein in der Gadsdorfer Braconia-Halle. Hier fand eine internationale Katzenschau mit mehr als 100 Züchtern statt. Gastgeber war der Verein „Felina“.

November: Schwere Vorwürfe erhebt der Verein „Aktion Tier“ gegen das Kreis-Veterinäramt. Das Amt hatte die Herausgabe von sieben Spitzen aus dem Zossener Tierheim angeordnet. Die weder gechippten noch gegen Tollwut geimpften, kranken Hunde waren illegal aus Polen eingeführt und im Kofferraum eines Kleintransporters entdeckt worden.

Dezember: Ein Zwergkaninchen wurde in einer Kiste vor dem Zossener Amtsgericht abgestellt. Eine Mitarbeiterin nahm den vierbeinigen Findling bei sich zu Hause auf. Ein Name war schnell gefunden: Sunny, weil es der Sonnenschein der vierköpfigen Familie ist.

Von Frank Pechhold

Wirtschaftlich lief es gut für Trebbin im Jahr 2017. Die Ansiedlung des Porta-Logistikzentrums konnte gefeiert werden. Auch hatte der städtische Haushalt schwarze Zahlen. Trotzdem wird mit Kita-Privatisierungen Geld gespart und für den Winterdienst kommt eine Gebühr – dagegen regte sich Protest.

27.12.2017

Noch sind die Container als Übergangslösung zur Kinderbetreuung nicht geliefert. Doch an der Kita „Sunshine“ wurden am Mittwoch die Vorbereitungen zum Aufstellen der Modul-Kita getroffen.

27.12.2017

Personal-Kinder aus anderen Orten sollen Großbeerener Einrichtungen besuchen können. Damit will die Zuzugsgemeinde ihr Betreuungspersonal im Ort sichern, um die gesetzliche Auflage zu erfüllen, jedes Kind unter drei Jahren zu betreuen, wenn die Eltern dies fordern.

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