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Tierpaten besuchen Schützlinge im Tierpark

Luckenwalde Tierpaten besuchen Schützlinge im Tierpark

28 Tierpaten unterstützen derzeit finanziell die rund 200 Tiere im Luckenwalder Tierpark. Ein Dutzend von ihnen trafen sich am Sonnabend zum jährlichen „Tag der Tierpaten“ und gingen auf Tuchfühlung mit den vierbeinigen Schützlingen.

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Silvia Scheidler und die vierjährige Lenya trauten sich zum Füttern in das Damwild-Gehege.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Die Unwetter der vergangenen Tage hatten im Luckenwalder Tierpark sowohl positive als auch unerfreuliche Auswirkungen. „Der Wasserstand in unserem Ententeich ist wieder optimal“, sagte Tierparkchef Michael Geißler am Sonnabend. „In der Hitzeperiode vor zwei Wochen lag er 20 Zentimeter unter dem Normalstand“, erklärte er einem Dutzend Besucher, das der alljährlichen Einladung zum „Tag der Tierpaten“ gefolgt war.

Direkten Kontakt mit den Tieren kann man am Ziegenstall knüpfen

Direkten Kontakt mit den Tieren kann man am Ziegenstall knüpfen.

Quelle: Elinor Wenke

Gemeinsam mit Vertretern des Fördervereins unternahmen sie einen Rundgang über das Zwei-Hektar-Gelände. Ziegen, Schweine und Damwild ließen sich geduldig streicheln. Dabei konnten sich die Gäste auch von den Sturmfolgen ein Bild machen. Ein Baum war gegen den Schweinestall gefallen und musste von der Feuerwehr abgetragen werden. Die Sittiche kamen mit dem Schrecken davon. „Viel hätte nicht gefehlt und ein Baum wäre auf die Voliere gefallen“, sagte Geißler.

Die Sattelschweine „Leber“ und „Wurst“ sind fröhliche Gesellen, aber nichts für empfindliche Nasen

Die Sattelschweine „Leber“ und „Wurst“ sind fröhliche Gesellen, aber nichts für empfindliche Nasen.

Quelle: Elinor Wenke

„Bei den Erdmännchen wurden zum Teil die Eingänge verschüttet“, konstatierte der Tierparkchef. Er nutzte den Tag auch, um über neue Vorhaben zu informieren. „Bei den Ziegen, Pferden und Alpakas müssen wir die Dächer erneuern“, kündigte er an. 20 000 Euro sind dafür veranschlagt. Bis zum Tierparksonntag Ende August soll alles fertig sein.

„Für das Bärengehege müssen wir in fünf bis sechs Jahren über eine neue Belegung beraten, denn Bären dürfen nicht wieder rein“, gab Geißler zu bedenken. „Und wir suchen dringend eine Eselstute für unseren Hengst ,Zimba’“, sagte er. Die Tierparkstute war im April bei der Geburt ihres Fohlens gestorben.

200 Tiere in 43 Arten

200 Tiere in 43 Arten sind im Tierpark untergebracht und werden von 28 Tierpaten finanziell unterstützt. Zu ihnen gehören Silvia und Erik Scheidler, die sich um Stachelschweine kümmern. Ebenso Rainer Blazy, der die Patenschaft von seiner Frau Gabriele zum 60. Geburtstag geschenkt bekam.

Julia und Daniel Glombitza und ihre Kinder Lenya und Nayla sponsern Erdmännchen, und Richard Huth übernahm 2016 die Patenschaft für das Alpaka-Mädchen „Maja“. Als große Katzenfreunde wollten Sabine Franz und Ronny Witzorky eigentlich einen Luchs „adoptieren“, doch weil das nicht möglich war, entschieden sie sich vor drei Jahren für zwei Schnee-Eulen.

Die ihrer Meinung nach fantastischen und majestätischen Tiere tauften sie insgeheim auf „Hedwig“ und „Edgar“.

Von Elinor Wenke

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