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Teltow-Fläming Tierschützer fordern Pferdekutschen-Verbot
Lokales Teltow-Fläming Tierschützer fordern Pferdekutschen-Verbot
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16:39 26.08.2015
Peta hofft auf ein Kutschfahrt-Verbot auf Kreisstraßen in Teltow-Fläming. Quelle: MAZ/Archiv
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Luckenwalde

Nach dem Verkehrsunfall mit einer Pferdekutsche mit neun Verletzten zwischen Luckenwalde und Berkenbrück hat die Tierschutzorganisation „Peta“ nun ein Verbot zumindest auf Kreisstraßen in Teltow-Fläming gefordert. Sie haben sich mit ihrer Bitte an Landrätin Kornelia Wehlan gewandt.

„Pferdekutschen verursachen auf den Straßen immer wieder gefährliche Situationen. Sie gehören einfach nicht in den modernen Straßenverkehr“, sagt Peter Höffken von Peta. Keine Kutsche sei mit verkehrstauglicher Beleuchtung, Airbags oder Bremssystemen ausgestattet.

Ein 79-jähriger Autofahrer hatte am Samstagabend nach Einbruch der Dunkelheit auf der Landstraße zwischen Berkenbrück und Luckenwalde die unbeleuchtete Kutsche von hinten gerammt. Bei dem Unfall wurde der 50 Jahre alte Kutscher schwer verletzt, sieben Fahrgäste mussten ambulant behandelt werden.

Zwei weitere Teilnehmer der Kutschfahrt blieben unversehrt. Auch die 71-jährige Beifahrerin in dem Auto erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei hatte am Wochenende zunächst von insgesamt acht Verletzten gesprochen. Eins der beiden Zugpferde brach sich das Hinterbein. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 5000 Euro.

Von Marcel Jarjour

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