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Teltow-Fläming Tierschutz – es geht nicht ohne Ehrenamt
Lokales Teltow-Fläming Tierschutz – es geht nicht ohne Ehrenamt
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00:29 03.03.2018
Mandy Kuhle ist eine von 54 ehrenamtlichen Mitarbeitern im Luckenwalder Tierheim. Quelle: Iris Krüger
Luckenwalde

Wären die vielen ehrenamtlichen Helfer nicht, würde das Tierheim „Am Bürgerhof“ in Luckenwalde nicht existieren können. Insgesamt 54 Freiwillige vom Tierschutzverein Luckenwalde-Jüterbog kümmern sich um die Bewohner.

Eine von ihnen ist Mandy Kuhle. Die Luckenwalderin ist seit etwa viereinhalb Jahren mit an Bord. „Damals hatte ich einen Unfall und daher gesundheitliche Probleme. Ich konnte nicht sitzen, aber dafür laufen. So bin ich viel Spazieren gegangen“, erzählt die heute 48-Jährige.

Teddy machte den Anfang beim Tierschutzverein

Da kamen am Tag schon mal einige Kilometer zusammen. Doch mit der Zeit wurde das eintönig. „So bin ich auf die Idee gekommen, im Tierheim zu fragen, ob es dort nicht einen Hund gibt, der auch viel Auslauf benötigt“, erzählt sie. Sie wurde Mitglied im Tierschutzverein.

„Als erstes habe ich Teddy bekommen, einen älteren Berner-Sennen-Mix. Mit ihm bin ich große Runden gegangen“. Danach war es Jack, um den sie sich speziell kümmern sollte. Der Schäferhund-Mix galt als unvermittelbar, zudem war er auch nicht mehr der Jüngste. Dafür waren die Strecken, die er mit Mandy Kuhle täglich zurücklegte, umso größer.

Welpen stehen im Tierheim im Mittelpunkt

„Wir laufen jeden Tag rund eineinhalb Stunden. So legen wir locker sieben Kilometer zurück“, berichtet sie, „dabei versuche ich, die Zeit möglichst abwechslungsreich für Jack zu gestalten. So baue ich einige Suchspiele ein. Zwischendurch trainiere ich mit ihm Grundkommandos und andere wichtige Sachen.“

Doch nicht nur um Jack hat sich die ehrenamtliche Helferin zu kümmern: „Wenn wir Welpen haben, stehen diese im Mittelpunkt. Wir gewöhnen sie an Geschirr und Leine, gehen mit ihnen spazieren und bereiten sie so auf die Vermittlung vor.“ Auch der Transport der Vierbeiner zum oder vom Tierarzt wird von ihr übernommen, wenn „Not am Mann“ ist.

Ehrenamtler helfen auch bei öffentlichen Festen

Alle 14 Tage ist für die Helfer „Tierheimdienst“ angesagt. So heißt es frühzeitig aufstehen, um zunächst die Tiere im Heim zu füttern. Abschließend stehen Gassi-Gehen sowie die Reinigung der Zwinger und der Außenanlagen auf dem Programm. Es müssen auch immer wieder Anlagen, Ausläufe und Volieren neu gebaut oder in Schuss gehalten werden.

Auch um die Organisation von Festen kümmern sich die Ehrenamtler. Zu diesen Anlässen werden die Anlagen in Schuss gebracht, Kuchen gebacken und die Zelte aufgestellt. Wenn das Tierheim sich bei öffentlichen Veranstaltungen als Einrichtung präsentiert, sind auch die Ehrenamtler gefragt.

Das alles zu bewerkstelligen, ist nicht einfach. „Daher sind wir ständig auf der Suche nach neuen tierlieben Helfern, die Zeit haben, sich hier zu engagieren“, sagt Mandy Kuhle, „wir brauchen Menschen, die nicht nur mit den Tieren kuscheln wollen, sondern richtig mit anpacken.“

Von Iris Krüger

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