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Tipps zum Brotbacken

Kliestow Tipps zum Brotbacken

Die Kliestower treffen sich einmal im Monat im Klubraum. Dazu laden sie sich Gäste ein, die über ihre Arbeit oder ihr Hobby berichten. Dieses Mal erklärte Michael Baumecker, wie man daheim Brot backen kann.

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In gemütlicher Runde sitzen die Kliestower und ihre Gäste im Klubraum zusammen. Einmal im Monat findet die Veranstaltungsreihe „Kultur in Kliestow“ statt.

Quelle: Margrit Hahn

Kliestow. Bis die Besucher am Freitag das frische Kliestower Brot probieren konnten, mussten sie sich gedulden. Michael Baumecker erklärte zuerst, wie man Sauerteig zubereitet und was beim Brotbacken zu beachten ist.

Seit 2012 gibt es die Veranstaltungsreihe „Kultur in Kliestow“. Christel Liefeld und Fritz Peschka laden jeden Monat Gäste zu unterschiedlichen Themen ein. So berichtete Reiner Kranz aus Celle schon mal über seine Arbeit als Hobbyimker und Horst Pillau aus Stangenhagen, der einst Sketche für Entertainer Hans Rosenthal schrieb, begeisterte das Publikum mit seinen Anekdoten. Die Organisatoren versuchen, möglichst Leute aus der Region zu finden.

Stammgäste füllen den Klubraum

„Man muss nicht nach Berlin fahren, um einen schönen Nachmittag zu verbringen. Es gibt hier so viel Interessantes zu entdecken“, sagt Fritz Peschka. Die Besucherzahlen geben ihm recht. Waren es anfangs nur wenige Besucher, so reicht der Platz im Klubraum inzwischen kaum aus. Knapp 40 Besucher aus Kliestow, Wiesenhagen, Blankensee und Trebbin waren am Freitag dort, um sich zeigen zu lassen, wie man Brot selber backen kann.

„Im vergangenen Jahr im Urlaub in Schweden habe ich es zum ersten Mal ausprobiert“, berichtet Michael Baumecker, der in der Lehr- und Forschungsstation in Thyrow tätig ist. Er hatte alles mitgebracht: den drei Tage lang angesetzten Sauerteig, verschiedene Mehlmischungen, Backformen und Brotkörbe. „Eine Stunde dauert es, bis das Brot fertig ist“, kündigte der Hobbybrotbäcker an, worauf Gerhard Hipke ihn lachend aufforderte, sich zu beeilen, denn er habe Hunger.

Sauerteig: Wasser, Mehl und Luft

Sauerteig, so Baumecker, kann man über Monate aufbewahren, allerdings muss man ihn kühl stellen und, falls sich Schimmel bilden sollte, kann er nicht weiterverwendet werden. „Für den Sauerteig benötigt man nur Wasser, Mehl und Luft“, fügte der Trebbiner Stadtverordnete hinzu. Zum fertigen Teig gab er dann noch Salz und Kürbiskerne hinzu, füllte alles in die zuvor geölte Kastenform und schob diese in den Ofen.

Zwischendurch wurde gefachsimpelt, welche Zutaten man noch verwenden könne. Neben Kürbiskernen haben sich Leinsamen, Kümmel sowie getrocknete oder frische Zwiebeln bewährt. Die Wartezeit verkürzten sich die Besucher mit Kaffee und Keksen. Dann aber gab es das ersehnte Brot mit Butter, Schmalz und Marmelade – und alles wurde restlos verputzt.

Michael Baumecker

Michael Baumecker.

Quelle: Margrit Hahn

Eberhard Liefeld notierte sich alles genau. Er hat sich im heimischen Garten einen Backofen gemauert und will demnächst dort erstmals Brot backen. Da kamen ihm die fachmännischen Tipps von Michael Baumecker grade recht.

Für die nächsten Veranstaltung im Juni hat die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Christiane Witt bereits ihr Kommen zugesagt.

Von Margrit Hahn

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