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Teltow-Fläming Tipps zum Einbruchschutz
Lokales Teltow-Fläming Tipps zum Einbruchschutz
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10:42 27.02.2018
Mit großem Interesse verfolgten die Gäste den Vortrag der Polizeibeamten in Kloster Zinna. Quelle: Isabelle Richter
Kloster Zinna

Im Webhaus in Kloster Zinna herrschte am Mittwochabend großer Andrang. Viele Leute waren gekommen, um sich bei einer Informationsveranstaltung mit dem Landtagsabgeordneten Sven Petke (CDU) und den Polizeibeamten Olaf Lehnhardt und Axel Tritt darüber zu informieren, wie sie ihr Haus vor sogenannten Tageswohnungseinbrüchen schützen können.

Wochenlanges Beobachten

Seit einigen Jahren habe die Polizei verstärkt mit solchen Straftaten zu tun. Meist werden die Hausbesitzer Wochen vorher von den Eindringlingen beobachtet.

Dabei prüfen die Diebe, wo die Schwachstellen am Haus liegen, wann die Bewohner zur Arbeit gehen und ob der Einbruch für sie überhaupt gewinnbringend ist. Wer Wertgegenstände von mindestens 3200 Euro daheim hat, könnte ganz schnell zum Opfer werden.

Einfache Grundregeln beachten

Mit ein paar einfachen Grundregeln kann man es den Einbrechern aber deutlich schwerer machen. „Alles was länger als fünf Minuten dauert, ist für die Einbrecher uninteressant“, sagte Olaf Lehnhardt. Der Koordinator für Prävention von der Polizeiinspektion Teltow-Fläming appellierte deshalb daran, als ersten Schritt angekippte Fenster und offene Tore zu vermeiden.

Des Weiteren warnte Luckenwaldes Revierpostenleiter Axel Tritt davor, sich mit hohen Hecken oder Zäunen zu sehr von seinen Nachbarn abzuschotten. „Für Einbrecher ist das ein wunderbarer Sichtschutz zum Nulltarif“, so Tritt.

Eselsbrücke „Drei L“

Zusätzlich gab es von den Polizeibeamten eine hilfreiche Eselsbrücke: die „drei L“ – Lärm, Licht und Leute sieht kein Dieb gern. Zudem seien Einbrecher extrem kamerascheu. Ein kurzer Schnappschuss mit dem Smartphone kann nicht nur der Polizei bei ihren Ermittlungen helfen, sondern ist auch für die Täter äußert unangenehm.

Allerdings sollte man die Fotos lieber heimlich aus der Ferne machen und parallel dazu die Polizei informieren, statt einen Alleingang zu starten.

Wichtig ist es aus Sicht der Polizeibeamten auch, keine Unbekannten ins Haus zu lassen, ohne ihre Personalien gründlich zu hinterfragen. „Die Täter nutzen unser Vertrauen aus. Das ist genau ihre Masche“, erklärte Tritt dazu.

Für detailliertere Informationen zum Schutz vor Einbrüchen macht Olaf Lehnhardt übrigens auch Hausbesuche.

Von Isabelle Richter

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