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Megastau nach tödlichem Lkw-Unfall auf A10

Berliner Ring Megastau nach tödlichem Lkw-Unfall auf A10

Erneut hat es auf der A10 zwischen Ludwigsfelde-West und dem Dreieck Nuthetal gekracht: Am Dienstagmittag hat ein schwerer Lkw-Unfall ein Menschenleben gekostet. Auf der Autobahn bildete sich Richtung Hannover ein kilometerlanger Stau. Erst am Nachmittag gab die Polizei zumindest eine Spur frei.

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Der Fahrer des deutschen Lkw wurde tot geborgen.

Quelle: Julian Stähle

Ludwigsfelde. Auf dem Berliner Ring ist es am Dienstagmittag zwischen Ludwigsfelde-West und dem Dreieck Nuthetal zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Wie die Polizei mitteilte, ist gegen 12.25 Uhr ein deutscher Sattelzug vom Typ Iveco auf einen aus Russland stammenden Lkw aufgefahren und hat diesen auf einen weiteren Lkw aus Polen aufgeschoben.

Der Fahrer des Iveco ist noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen erlegen und konnte von den Feuerwehrleuten nur noch tot geborgen werden. Seine Identität wird noch ermittelt. Der mit Kfz-Teilen beladene Sattelzug wurde für weitere Gutachten sichergestellt.

Die ausländischen Fahrzeugführer blieben nach bisherigen Erkenntnissen unversehrt. Der 43-jährige Lkw-Fahrer aus Russland, der Paletten mit Süßigkeiten transportierte, musste geborgen werden. Der 58-Jährige am Steuer des polnischen Lkw konnte seine Fahrt eigenständig fortsetzen.

Aufräumarbeiten an der Unfallstelle

Aufräumarbeiten an der Unfallstelle.

Quelle: Julian Stähle

Die Autobahn 10 wurde in Fahrtrichtung Hannover zunächst bis auf weiteres gesperrt. Der Verkehr wurde ab der Anschlussstelle Ludwigsfelde-West umgeleitet. Erst am Nachmittag wurde seitens der Polizei zumindest eine Spur wieder freigegeben.

Ein Gutachter vor Ort musste die Unfallursache klären. Erst danach konnten die notwendigen Bergungsarbeiten durchgeführt werden.

Der Verkehr wird an der Ausfahrt Ludwigsfelde-West abgeleitet

Der Verkehr wird an der Ausfahrt Ludwigsfelde-West abgeleitet.

Quelle: Julian Stähle

Unfall-Schwerpunkt

Auf dem gleichen Autobahnabschnitt kam es erst Ende September zu einem ähnlichen Unfall. Ein Lkw war auf einen weiteren Lastwagen aufgefahren, der am Ende eines Staus vor der Baustelle am Dreieck Nuthetal stand. Dieser wurde auf einen dritten, vor ihm stehenden Lkw geschoben. Der Unfallverursacher wurde verletzt.

Auch Mitte Juni kam es zwischen Ludwigsfelde-West und dem Dreieck Nuthetal zu einem Unfall mit Lkw-Beteiligung. Ein Sattelzug war auf nasser Fahrbahn ins Rutschen gekommen und in die Mittelleitplanke geprallt. Im Anschluss fuhr ein zweiter Lkw bei dem Versuch dem Unfall auszuweichen in den Straßengraben.

Ein schwerer Lkw-Unfall, der sich im April nähe des Dreicks Nuthetal ereignete, entpuppte sich als Gift-Unfall und wurde zum Alptraum für die Einsatzkräfte. Aus einem verunglückten Lkw traten giftige Substanzen aus. Erst zwei Tage später wurde die Autobahn in beide Richtungen wieder freigegeben.

Von MAZonline

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