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Teltow-Fläming Tolle Frauen mit tollen Ideen
Lokales Teltow-Fläming Tolle Frauen mit tollen Ideen
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20:11 29.02.2016
Erster Stammtisch für Unternehmerinnen aus dem Kreis. Quelle: Josefine Sack
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Kloster Zinna

Die 26. Brandenburgische Frauenwoche steht traditionell im Zeichen der Geschlechtergerechtigkeit. Eines sollte dabei nicht vergessen werden: Brandenburgs Frauen tragen wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg des Landes bei. Nahezu jedes dritte Unternehmen im Land wird heute von einer Frau geleitet.

Besonders erfolgreich sind die Frauen offenbar im Landkreis Teltow-Fläming. Hier wurden seit 2007 mehr als die Hälfte aller neuen Unternehmen von Frauen gegründet. Allein in den vergangenen beiden Jahren haben 61 Unternehmerinnen über den Lotsendienst des Landkreises ihre Gründungsideen in die Praxis umgesetzt. Der Lotsendienst begleitet Existenzgründer auf dem Weg in die Selbstständigkeit, leitet sie durch das Dickicht des „Förderdschungels“ und vermittelt Berater. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das mit Mitteln des europäischen Sozialfonds und des Landes gefördert wird.

Unterstützt wird grundsätzlich jeder potenzielle Unternehmer, egal ob männlich oder weiblich, der sich mit seiner Gründungsidee in Brandenburg selbstständig machen will. In Teltow-Fläming nahmen in den vergangenen neun Jahren 481 Existenzgründer an dem Programm teil – mehr als 300 davon machten sich am Ende tatsächlich selbstständig.

Im Vorjahr wagten allein in Jüterbog, Luckenwalde, Ludwigsfelde, im Amt Dahme und der Gemeinde Niedergörsdorf an die 30 Unternehmerinnen den Weg in die Selbstständigkeit. In der vergangenen Woche trafen sie sich zum ersten Unternehmerinnen-Stammtisch im Bistro „Casa Boheme“ in Kloster Zinna.

Den Veranstaltungsort für das erste gemeinsame Gründerinnen-Treffen hat Projektleiterin Steffi Weit vom Lotsendienst Teltow-Fläming nicht zufällig ausgewählt. Erst im Dezember 2015 hatte sich Heike Severin mit ihrem Laden selbstständig gemacht. In gemütlichem Ambiente – einer Mischung aus Grimms Märchenwelt und 1001 Nacht – kredenzt die 56-Jährige von Freitag bis Sonntag Antipasti, Flammkuchen und Wein. Ihr kulinarisches Konzept scheint aufzugehen und soll denjenigen Frauen, die noch am Anfang der Existenzgründung stehen, Mut für ihr Projekt machen.

„Mit dem Treffen soll den neuen Unternehmerinnen die Vernetzung erleichtert werden, der erste Stammtisch ist bloß der Startschuss“, sagt Organisatorin Weit. Wenn es die Frauen wünschten, könne man sich künftig einmal im Quartal zum Erfahrungsaustausch treffen. Die Idee der Projektleiterin, künftig Expertinnen zu bestimmten Themen einzuladen, stieß bei den Unternehmerinnen auf Zuspruch.

„Frauen sind grundsätzlich schlechter gestellt. Deshalb ist es als Lotsendienst unsere Pflicht, etwas für die Frauen zu tun, die tolle Ideen haben“, begründet Weit den von ihr initiierten Stammtisch. Von der Hebamme bis zur Architektin seien zwar alle Gewerbe vertreten, doch „46 Prozent aller Unternehmerinnen gründen im Nebenerwerb“, gab sie zu bedenken. Trotz toller Ideen falle den Frauen der Spagat zwischen Familie und Beruf auch bei der Existenzgründung weiterhin schwer.

Von Josefine Sack

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