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Teltow-Fläming Torschwelle bleibt verborgen
Lokales Teltow-Fläming Torschwelle bleibt verborgen
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11:05 22.10.2013
Anna Maria Borowska ist auf der Suche nach der Torschwelle. Quelle: Gudrun Ott
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Zossen

Eine Baudokumentation über das Zossener Torhaus wird derzeit von Fachleuten erstellt. Verantwortlich ist der Mittelalterarchäologe Christof Krauskopf vom Brandenburger Landesamt für Denkmalpflege. Krauskopf betreut als Lehrbeauftragter das Objekt an der Technischen Universität Berlin.

Mit dabei auch Kunsthistorikerin Anna Maria Borowska. Sie spezialisiert sich an der TU auf Denkmalpflege und Bauforschung. Die Studentin musste ein ganzes Stück Mauerwerk am Torhaus freilegen, bis sie auf die Mauer der alten Burgbefestigung stieß. An der Giebelseite des Gebäudes hat sich indes der Mittelalterarchäologe Krauskopf auf der Suche nach der Torschwelle noch ein ganzes Stück tiefer ins Erdreich gegraben. Ein Stück Simskachel eines Ofens aus dem 18. Jahrhundert fördert der Aushub zutage. Die Kachel kommt zu anderen Fundstücken ins Archiv des Landesamtes.

Für Ortschronist Klaus Voeckler ist das Torhaus heimatgeschichtlich „außerordentlich bedeutungsvoll“. Es gehörte in seinem Kern vermutlich zur Zossener Festungsanlage, die bis zum Dreißigjährigen Krieg als uneinnehmbar galt. Das Torhaus wurde mehrmals umgebaut. Bis zum Tonnengewölbe ist das Gebäude spätes 15. Jahrhundert, so der Ortschronist, der mit seiner Kamera die einzelnen Ausgrabungsschritte festhält. Nur die Torschwelle, durch die einst in das Haus hineingefahren wurde, kommt nicht zum Vorschein. Voeckler ist sich sicher, dass es sie gibt. Um tiefer graben zu können, muss jedoch ein Bagger eingesetzt werden. Solange bleibt die Torschwelle ein Geheimnis.

Von Gudrun Ott

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