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Tourismus kommt immer besser auf Touren

Zesch am See Tourismus kommt immer besser auf Touren

Gute Gastgeber in eigener Sache waren die rund 40 Gäste am 25. Tourismusstammtisch Teltow-Fläming. Das Jubiläum wurde Dienstagabend in dem Restaurant „Märkische Traube“ in Zesch am See gefeiert. Seit zweieinhalb Jahren treffen sich regionale Anbieter monatlich einmal, um Ideen zu entwickeln und kleine Projekte anzustoßen.

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Geschmackstest: Je drei Steaks unterschiedlicher Herkunft wurden bei der Blindverkostung am Jubiläumsstammtisch aufgetischt.

Quelle: Fotos: Pechhold (2)

Zesch am See. Gut, gastlich, gelungen war der 25. Tourismusstammtisch Teltow-Fläming. Gefeiert wurde das Jubiläum im Restaurant „Märkische Traube“ in Zesch am See. Hier hielten rund 40 Gäste Dienstagabend Rückschau im Zeitraffer, präsentierten ihre Angebote und testeten drei ihrer Herkunft nach verschiedene Schweinesteaks bei einer Blindverkostung.

Kompetent leiteten Marion Pods vom Klausdorfer „Sjö Hus“ (schwedisch für See-Haus), Barbara Rupilius (Schloss Stülpe) und die Mellenseer Ferienbungalow-Betreiberin Ricarda Brandt den Abend mit einer Präsentation ein. Erinnert wurde daran, wie alles im Oktober 2014 begann. Nach einem Workshop der Tourismus Marketing Brandenburg GmbH im Mellenseer Restaurant „Wildpark“ traf sich eine Hand voll Anbieter zum ersten Stammtisch im Zossener Hotel „Berlin“. Aufreger sei eine Tourismusbroschüre gewesen, in der die Region fast völlig ausgeblendet wurde, erinnert sich Marion Pods. Also machte man sich daran, das zu ändern. Ziel war es, die weißen Flecken in der Reiseregion Teltow-Fläming zu beleben und möglichst viele Touristiker zu vernetzen. „Seit zweieinhalb Jahren treffen wir uns monatlich reihum, um Erfahrungen auszutauschen, neue Ideen zu sammeln und kleine Projekte anzustoßen“, so Pods. In dieser Zeit entwickelte beispielsweise der Zossener Flair-Hotel-Inhaber Daniel Reuner eine Genießertour mit 21 Anlaufpunkten und einem von anderen Anbietern mit gesponsertem Flyer. „Da kann man seinen Gästen wenigstens ein bisschen was in die Hand geben“, so Pods. Weiter wurde der Wanderweg „Baruther Linie“ auf Vordermann gebracht. Weil viele Hinweisschilder und Wegmarkierungen fehlten, zeichneten Marion Pods und Gunter Wieden, Wegewart in Mellensee, die von Blankenfelde nach Baruth führende Route neu aus.

Auf dem Weg zum deutschlandweit ersten Nationalpark „Wildnis“

Einen Blick in die Zukunft wagte Barbara Rupilius. Die Stülper Schlossherrin informierte über eine Initiative zur Errichtung des deutschlandweit ersten Nationalparks „Wildnis“, der sich von der Lieberoser Heide über Baruth bis zur Gemeinde Am Mellensee erstrecken soll. Rupilius ist „fest davon überzeugt, dass wir in 20 Jahren diesen Nationalpark haben“.

„Unsere Region wird in dem großen Tourismusverband Fläming zunehmend besser wahrgenommen“, sagt Frank Broshog (parteilos), Bürgermeister der Gemeinde Am Mellensee. An dieser Entwicklung habe der Stammtisch großen Anteil. Aktuell machen 51 aktive und passive Touristiker mit. Darunter die Berliner Boxertours-Anbieter Christian Laschke und Siegmar Limmert. Sie entwickeln Genießertouren mit Porsche der Baujahre 1985 bis 1993. Motto: Einsteigen, beschleunigen, entschleunigen. „Kürzlich hatten wir Gäste, die von Zossen mit der Draisine zum französischen Restaurant im Bahnhof Rehagen gefahren sind“, so Laschke. Nach dem Essen hätten die Gäste ein paar Runden mit dem Porsche gedreht. „Und dann sind sie wieder auf dem Schienenweg zurück gefahren.“

Von Frank Pechhold

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