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Touristen bekommen in Dahme viel geboten

Stadt mit Potenzial Touristen bekommen in Dahme viel geboten

Einen langen Atem bewiesen haben jene, die Mitte der 90er Jahre die Sanierung der Dahmer Innenstadt auf den Weg brachten. Die Früchte dieser Arbeit können sich sehen lassen, ist sich Daniel Menzel, Chef des Tourismusverbandes Fläming, sicher. Vor wenigen Tagen weilte er zum ersten Mal in der Stadt – und war begeistert.

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Daniel Sebastian Menzel auf Fläming-Tour.

Quelle: Foto: Tourismusverband

Dahme. „Dahme ist immer eine Reise wert“, lautet das Urteil von Daniel Sebastian Menzel. In der vergangenen Woche stattete der 38-Jährige, der seit einem Jahr Chef des Tourismusverbandes Fläming ist, dem Städtchen einen ersten Besuch ab. Zusammen mit Dahmes Amtsdirektor Frank Pätzig (parteilos) erkundete er Stadt und Umland, um deren touristisches Potenzial auszuloten.

Stadt mit historischem Stadtkern

„Zweck meines Besuchs war die reine Bestandsaufnahme, um danach gemeinsam zu überlegen, wie wir die Stadt, die ja auch Mitglied der Arbeitsgemeinschaft ,Städte mit historischen Stadtkernen’ ist, in unser Tourismuskonzept einbinden können“, sagte Menzel. „Bei der Sanierung der Innenstadt hat man dort ein gutes Händchen bewiesen. Es gibt wundervolle Sichtachsen und beim Thema Barrierefreiheit ist zu spüren, dass sich Dahme sehr angestrengt hat, eine barrierefreie Stadt zu sein“.

Mit dem ans Procurand-Pflegeheim angeschlossenen Hotelbetrieb ist Dahme auch für größere Reisegruppen von Menschen mit Gehbehinderung gerüstet – ein Pfund, mit dem die Stadt nach Menzels Meinung unbedingt wuchern sollte. Wunderbar ergänzen ließe sich das zudem mit dem neuen Konzept des Tourismusverbandes, verstärkt Gruppen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung anzusprechen.

Schlossruine als Konzertkulisse

Die Besichtigung der Schlossruine hinterließ bei Menzel einen starken Eindruck. „Gerade dass das Gebäude nicht komplett saniert wurde, macht es als Special-Event-Location so interessant“, sagte er. Als Veranstaltungsort für ein Konzert der Havelländischen Musikfestspiele kann sich Menzel die Ruine ebenso gut vorstellen, wie die bereits praktizierte Nutzung als Standesamt und Theaterbühne. Eine entsprechende Empfehlung hat er bereits an die Festivalveranstalter weitergeleitet.

Das vorhandene Rad- und Skate-Wegenetz ins Umland gehört für den Chef-Touristiker der Reiseregion zu den weiteren Stärken der Flämingstadt und sollte unbedingt stärker vermarktet werden.

„Wer das Manko der vergleichsweise schlechten Anbindung an Bahn und Personennahverkehr in Kauf nimmt, hat es im Vergleich zu Ausflügen in andere Regionen zwar schwerer, bekommt dafür aber viel zu sehen“, so Menzel. Nun sind Stadt und Tourismusverband gefragt, ein gemeinsames Konzept zu entwickeln.

Von Uwe Klemens

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