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Teltow-Fläming Tränen fließen bei Lauras Abschied
Lokales Teltow-Fläming Tränen fließen bei Lauras Abschied
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04:35 31.08.2016
„Adios“ sagten die Kollegen von Laura Gonzalez (3.v.l.). Quelle: Hartmut F. Reck
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Luckenwalde

Nach einem Jahr Freiwilligendienst verabschiedeten am Dienstag in einer kleinen Feierstunde die Kollegen des Betreuungsdienstes ihre spanische Mitstreiterin. Laura Gonzalez, die vor wenigen Tagen ihren 25. Geburtstag feierte, wird am Mittwoch noch ihre letzte Schicht im katholischen Altersheim in Luckenwalde absolvieren. Dabei werden bei den Bewohnern sicherlich mindestens so viele Tränen fließen wie beim Abschied von den Kollegen.

Zur Begrüßung erst mal zum „Italiener“

Denn Laura Gonzalez galt bei allen als sehr beliebt. „Laura hat sich schnell bei uns eingelebt“, sagte Heimleiterin Hildis Promme, „und hat immer einen guten Kontakt zu den Bewohnern und Mitarbeitern gepflegt.“ Sie erinnerte sich, wie man vor einem Jahr die junge Frau vom Bahnhof abgeholt hatte und erst mal „zum Italiener“ zum Essen gegangen ist, „deutsches Essen sollte sie danach noch genug bekommen“, sagte die Heimleiterin. Damals konnte man nur ein bisschen auf Englisch radebrechen, inzwischen kann Laura aber schon ganz gut Deutsch sprechen.

Wenn sie nun ihre Sachen packt, ist darunter auch ein Fotoalbum, in dem alle Mitarbeiter und Bewohner des Seniorenstifts abgebildet sind und auch die Höhepunkte wie gemeinsame Veranstaltungen und Feste während der vergangenen zwölf Monate. „So kommen wir alle mit Dir nach Spanien“, sagte Lauras Kollegin und Freundin Nicole mit tränenerstickter Stimme.

Deutschkenntnisse helfen im Berufsleben

Gern mitkommen würden sicherlich viele, denn Lauras Heimat ist dort, wo andere Urlaub machen: die Insel Teneriffa. Nach ihrer durch den Europäischen Freiwilligendienst vermittelten Tätigkeit im Seniorenstift Sankt Josef will Laura Gonzalez in Teneriffa ihre Deutschkenntnisse vertiefen und eine Animateur-Schule besuchen, um dann im Tourismus tätig zu werden. Vielleicht kommen ja einige Luckenwalder Ex-Kollegen mal zu Besuch.

Von Hartmut F. Reck

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