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Teltow-Fläming Training für die Kleinen
Lokales Teltow-Fläming Training für die Kleinen
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04:37 16.03.2017
Gar nicht so einfach: Der Parcours von Marlen Hanke (l.) stellt die Zweijährigen vor so manche Herausforderung. Quelle: Isabelle Richter
Niedergörsdorf

Welche Sportlerkarriere wird wohl in der Niedergörsdorfer Sporthalle beginnen? Denn seit neuestem turnen dort sogar die Zweijährigen. Marlen Hanke begrüßte am Montag ihre neueste Turngruppe. Ab sofort bietet sie dort für Kinder ab zwei Jahren ein Programm aus Spiel, Spaß und Sport an. Die Mini-Turner tobten sich in einem Parcours aus Bänken, Hockern und Matten aus. Eine interessante Aufgabe für die quirligen Kleinen und ein Heidenspaß mit vielseitiger Wirkung. Denn gefordert wird nicht nur der Körper, sondern auch der Kopf. Mit verschiedenen Hilfsmitteln wie Reifen, Seilen oder Teppichfliesen machen sich die Kleinen in spielerischer Form zunächst warm. „Es ist interessant zu sehen, was die Kinder daraus machen, wenn man ihnen etwas in die Hand gibt“, sagt Marlen Hanke.

Die ehemalige Handballerin stammt ursprünglich aus Jessen. Von dort kennt sie das spezielle Angebot für den Nachwuchs bereits. Als sie nach Niedergörsdorf zog, kam ihr die Idee das Kinderturnen auch in ihrer neuen Heimat zu integrieren. Außerdem profitiert sie selbst ein wenig von der sportlichen Aktivität, da sie auf Handball verletzungsbedingt erst einmal verzichten muss. Das Fahrradfahren und die Turnkurse für Kinder sind für die Sportlerin eine gute Alternative. Ihre Faszination, mit Kindern Sport zu treiben, kommt nicht von irgendwoher. „Ich habe auch schon in der Schule als Trainerin gearbeitet“, erzählt die 34-Jährige.

Marlen Hanke und Eltern dürfen bei den Übungen auch helfen. Quelle: Isabelle Richter

Marlen Hanke hat selbst zwei Kinder, die fleißig mitturnen. Sie war froh, als man ihr die Sporthalle in Niedergörsdorf für ihr Vorhaben zur Verfügung stellte. Seit vorigem Jahr trainiert sie dort bereits Drei- bis Sechsjährige und nun sogar Zweijährige. Fünf Kleinkinder nehmen an dem neuen Turnkurs teil. Die Trainerin freut sich über die rege Nachfrage. Da die Kleinen am Anfang noch unsicher und mitunter etwas ängstlich sind, können Eltern sie bei den Übungen begleiten.

Dinge wie das Gleichgewicht auf einem Bein zu halten, müssen die Zweijährigen erst lernen. Und darum geht es auch. Durch das Kleinkinderturnen sollen die koordinativen und grobmotorischen Fähigkeiten trainiert und automatisiert werden. Die Kinder werden unterstützt, sich selbstständig und sicher zu bewegen. „Es ist schön die Fortschritte bei einem Kind zu sehen. Wenn es etwas erst nicht kann und es dann doch klappt“, sagt Marlen Hanke.

Gut für Kraft und Ausdauer

Ab ihrem dritten Lebensjahr können die Mini-Turner dann in die Gruppe der Größeren einsteigen, die am selben Tag direkt nach ihnen ihr Training beginnen. Dort geht es dann schon an die klassischen Turngeräte wie das Reck. Auch darauf werden die Kleinkinder vorbereitet. „Das, was wir hier machen, ist gut für Kraft und Ausdauer“, sagt Marlen Hanke.

Wenn man einmal sieht wie sich Zweijährige ganz allein über eine Bank ziehen oder über einen hohen Sprungkasten klettern, kann das schon beeindruckend sein. Auch ein umgängliches Miteinander will gelernt sein. „Die Kinder lernen hier auch etwas zum Sozialverhalten und, einfache Regeln zu beachten“, erklärt Marlen Hanke.

Von Isabelle Richter

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