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Training mit Vierbeinern und Herrchen

Woltersdorf Training mit Vierbeinern und Herrchen

Günther Wittrowski aus Woltersdorf bringt Hund und Herrchen ein ausgewogenes Miteinander bei Vor Jahren sattelte er auf diesen Job um, nachdem er gemerkt hatte, wie gut er Hunde versteht.

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Günther Wittrowski hat eine Hundeschule in Woltersdorf

Quelle: Margrit Hahn

Woltersdorf, .
Günther Wittrowski kennt sich mit Hunden aus, wie kaum ein anderer. Schon als Kind wollte er unbedingt Hundeführer werden. Nach seiner Ausbildung als Karosseriebauer begann er 1973 seinen Dienst als Hundeführer bei der Polizei. Vor elf Jahren wechselte er zum Wachschutz.

Er bekam immer wieder Anfragen von Hundebesitzern, die mit ihren Vierbeinern nicht so recht klar kamen. Da das Interesse immer größer wurde, schlug seine Frau Marina vor, „etwas Richtiges“ daraus zu machen – so entstand die Idee zu einem Kynologischen Ausbildungszentrum. Da sich darunter die meisten wenig vorstellen können, heißt die Einrchtung inzwischen „Hundeschule Woltersdorf“. Doch nicht nur Hunde, sondern auch Halter können etwas lernen, steht für Günther Wittrowski fest.

Der 65-Jährige gibt unter anderem Tipps zur Haltung, bietet seine Unterstützung bei der Sozialisierung und bei der Erziehung von Problemhunden an. Anfangs war er mit den Vierbeinern und ihren Besitzern in Wald und Flur unterwegs, doch das gefiel den Jägern nicht. Dann bot ihm ein Woltersdorfer Getränkehändler eine Fläche an, auf der trainiert werden konnte. Als das Grundstück verkauft wurde, musste sich Günther Wittrowski nach etwas Neuem umsehen.

Er zog vor vier Jahren mit seiner Hundeschule in den Grünen Weg nach Luckenwalde. Dort wird viermal in der Woche trainiert. Es gibt einige, die von Anfang an dabei sind und inzwischen mit der zweiten Generation Hund zu ihm kommen. „Man muss dem Hund zeigen, dass man der Herr ist. Ansonsten funktioniert es nicht“, sagt der Familienvater und Opa von einem Enkelkind. Und auch wenn der Hund ein sehr wertvolles Lebewesen ist, darf sich seiner Ansicht nach nicht alles um den Hund drehen. „Wenn ich sehe, dass manche Leute regelrecht von ihrem Hunden an der Leine mitgerissen werden, dann weiß ich doch, dass da etwas schiefläuft“, so Wittrowski. Allerdings ist es nicht mit ein oder zwei Unterrichtsstunden getan. Für Sozialisierungs- und Ausbildungskurs müsse man schon ein halbes Jahr einplanen.

Wittrowski ist froh, dass sich seit zwei Jahren alle Hundetrainer zertifizieren lassen müssen. Denn nur so könne man die schwarzen Schafe in der Branche erkennen.

In Kindergärten und Seniorenheimen sind Günther Witrowski und seine Hundefreunde öfter mit Vorführungen. Dort zeigen sie, wie gut die Tiere – vom Chihuahua bis zum germanischen Bärenhund – gehorchen.

Von Margrit Hahn

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