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Teltow-Fläming „Traum vom offenen Europa bewahren“
Lokales Teltow-Fläming „Traum vom offenen Europa bewahren“
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00:29 21.05.2018
Organisatorinnen der Akademie unter Bäumen 2018 im Schlosspark: Stiftungsvorstand Angelika Eder, Noemie Kaufmann (r.). Quelle: Foto: Abromeit
Genshagen

Alle zwei Jahre lädt die Stiftung Genshagen zur Akademie unter Bäumen ein. 2018 heißt dieser Dialog „Das Europa der Grenzen“. Die MAZ sprach darüber mit Angelika Eder, Vorstandsmitglied für den Bereich Kunst- und Kulturvermittlung.

Was bewog die „Denkfabrik“ Genshagen zum Motto „Das Europa der Grenzen“?

Angelika Eder:
Beide Bereiche unseres Hauses, sowohl die Kunst- und Kulturvermittlung als auch der politische mit dem europäischen Dialog - haben das Jahresthema „Öffnung versus Abschottung“. Das Thema ist gegen Rechtspopulismus sehr wichtig. Und wir haben zehn Jahre Schengen-Abkommen. Damals lebte ich in Polen und sah, wie es leichter wurde, Grenzen zu überwinden. Jetzt ist es Zeit zu schauen, was aus diesen Hoffungen wurde.

Nicht alle Grenzen sind zu sehen...

Es geht unbedingt auch um die unsichtbaren. Und um die Rolle von Kunst und Kultur bei der Auflösung von Grenzen. Also: Welchen Beitrag können Kunst und Kultur leisten, um den Traum vom offenen Europa zu bewahren?

Sie sind noch neu in der Stiftung - was wollen Sie an der Akademie unter Bäumen ändern, was beibehalten?

Die Tradition dieser Akademie führe ich gern weiter. Denn es ist ein explizit offenes Format, das den Austausch mit der Zivilgesellschaft ermöglicht und die Kooperation mit unseren Partnern, dem Dialogues en humanité Lyon und der Villa Decius Krakau. Es ändern sich zwar die Themen alle zwei Jahre, aber diese Gespräche unter Bäumen mit europäischen Gästen behalten wir bei.

Welche Ergebnisse versprechen Sie sich 2018?

Natürlich hoffen wir auf einen intensiven Austausch zwischen den sehr unterschiedlichen Akteuren und Gästen für ein weiterhin offenes Europa. Zum Beispiel geben Künstler aus Irland und Italien Einblick in das Empfinden zu Europa in ihrer Heimat.

Wie und wo werden Ergebnisse publiziert?

Auf unserer Internetseite.

Von Jutta Abromeit

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