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Traum von der BMX-Trainingsstätte geplatzt

Holzturm im Ludwigsfelder Stadtforst wird abgerissen Traum von der BMX-Trainingsstätte geplatzt

Im Stadtwald von Ludwigsfelde verschwindet in den nächsten Tagen eine akute Unfallgefahr: Die Kommune lässt den vor zwei Jahren zwischen Daimler-Schule und Autobahn als attraktive BMX-Strecke gebauten Holzturm abreißen.

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Philipp Baum 2012 beim Start "seines" Parcours in Ludwigsfelde.

Quelle: Abromeit

Ludwigsfelde. Von besorgten Eltern und Stadtverordneten war zunehmend Kritik gekommen.

Geplant hatte diese Trainingsstätte der eigens gegründete Verein Ant Trail, vor allem für seinen ersten WM-Fahrer Philipp Baum. Das Areal mit dem 9,50Meter hohen Holzturm und den meterhohen Bodenwellen sollte die attraktivste deutsche BMX-Piste werden. Dafür hatten sich Baum und Vereinschef Ronny Schneider stark gemacht und im Rathaus offene Ohren bei Baufachbereichsleiter Torsten Klaehn gefunden.

Der und Bürgermeister Frank Gerhard (SPD) sähen sich als Dienstleister für junge Sportler, sie wollen jungen Enthusiasten Wege ebnen, hieß es damals. Doch der Verein schaffte es nicht, das ihm bereitgestellte Gelände für Fremde abzusperren. Ein paar rotweiße Flatterbänder genügten nicht, um kletterfreudige Kinder von der wackligen Holzkonstruktion fern zu halten.

Nun wird es zumindest dort nichts mit dem Schwung für lange Flüge und neue Tricks. Klaehn sagt heute: "Wir müssen einfach reagieren. Selbst die Forst hatte uns nach einer Begehung für einen Gastrassen-Bau wegen des Holzes auf die Waldbrandgefahr aufmerksam gemacht." Um den Verein nicht in langen juristischen Streit zu verwickeln, habe er vorgeschlagen, den Pachtvertrag umgehend zu kündigen, so Klaehn. Das habe Philipp Baum per Mail sofort zugesagt."Bei fristgemäßer Kündigung zum Jahresende hätte der Verein das Beräumen des Geländes bezahlen müssen. Doch dafür fehlt den Jungs das Geld."

Nun beseitigt die Stadt, was sie vormals an überflüssigem Bodenaushub für Schanzen hatte anfahren lassen. "Im Aktivpark gibt es ja wenigstens einen kleinen Ersatz", so der Fachbereichsleiter.

Von Jutta Abromeit

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