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Teltow-Fläming Traute Orte für Traumhochzeiten
Lokales Teltow-Fläming Traute Orte für Traumhochzeiten
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00:18 26.06.2017
Schienenweg ins gemeinsame Glück. Mit der Draisine können Hochzeitspaare nach Mellensee fahren, um sich im historischen Güterschuppen trauen zu lassen. Quelle: foto:
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Am Mellensee

Wie soll der schönste Tag im Leben sein? Eher schlicht oder unvergleichlich schön? Hochzeitspaare haben die Qual der Wahl in der Gemeinde Am Mellensee. Hier sind Trauungen sowohl im Standesamt als auch seinen drei von ehemals fünf Außenstellen möglich.

Mit dem Bahnhof Rehagen und dessen französischen Restaurant verfügt das Standesamt über eine neue Außenstelle. „Gelegentlich haben mich Gäste gefragt, ob man nicht auch bei uns heiraten kann“, so Besitzer Christophe Boyer. Also biete er nun in Absprache mit der Gemeinde Trauungen an. „Unsere erste Hochzeit wird am 14. Juli gefeiert“, so der gebürtige Franzose. Ursprünglich wollte das Premieren-Paar in den auf Hochzeiten spezialisierten „Mellenseeterrassen“ feiern. Wegen der Schließung dieses Klausdorfer Restaurants hätten die Brautleute dringend einen neuen Feierort gesucht. „Da haben wir ihnen aus der Patsche geholfen.“

Gediegene Atmosphäre im Gewölbe der Gaststätte

Die gediegene Atmosphäre im Gewölbe der Gaststätte „Kummersdorfer Krug“ wird von Hochzeitspaaren aus nah und fern geschätzt. Wo gelegentlich Ehen geschlossen werden, stand einmal die Bühne im Saal. „Irgendwann hatte mein Vater die Idee, die Bühne zu schließen und den Saal umzugestalten“, erinnert sich Henrik Habel, Inhaber der Kummersdorfer Gaststätte. Mit alten Steinen mauerte Habel senior das Gewölbe auf. Bei Feiern im Saal wird im Gewölbe das Buffet aufgebaut. Für die Trauungen werden die Tische raus geräumt, Stühle aufgestellt und alles festlich hergerichtet. Während der Trauung sorgt der Gatronom dafür, dass die Hochzeitsgesellschaft ungestört bleibt und niemand hineinguckt. „Sobald sich die Tür öffnet, kümmern wir uns um die Gäste“. Die Weichen fürs Leben stellen kann man auch bei einer Fahrt mit der Draisine zum Standesamt. Am Erlebnisbahnhof Mellensee befindet sich der als Trauzimmer anerkannte historische Güterschuppen.

„Trauungen in der Scheunenwindmühle sind leider nicht mehr möglich“, bedauert Marianne Frey. Personalprobleme hätten den nur noch sieben Mitglieder zählenden Verein „Scheunenwindmühle Saalow“ dazu gezwungen, die Außenstelle des Standesamtes zu schließen. „Wenn wir was machen, dann richtig und nicht halbherzig“, betont die Vereinsvorsitzende. Das Standesamt in der denkmalgeschützten Mühle habe viel Zeit und Arbeit gekostet: von der ersten Besichtigung des künftigen Brautpaares bis zur feierlichen Ausstattung des Trauzimmers zwischen den beiden Windrädern. „Diesen Aufwand können wir nicht mehr betreiben“.

Keine Trauungen auf dem Mellenseer Grachtenboot mehr

Der gleiche Grund bewog den Mellenseer Fischer Ralph Dowhaluk dazu, keine Trauungen mehr auf seinem Grachtenboot anzubieten. Daran sei nicht die Gemeinde schuld. Vielmehr sei er restlos bedient von der Billigmacherei einiger Hochzeitsgäste. „Da gibt es ein Sprichwort: Kaviar bestellen und Seehase bezahlen.“ Für Trauungen rüstete er das ganze Boot mit Blumen, Deko und allem Drum und Dran um. Nach der Zeremonie gab es einen Sektempfang. Anschließend habe er mit den Gästen zur Auflockerung eine Rundfahrt auf dem Mellensee unternommen, so Dowhaluk. „Bei dem ganzen Aufwand ist nicht viel raus gekommen.“

Von Frank Pechhold

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