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Trebbin beteiligt sich an zusätzlichen Buskosten

Nahverkehr Trebbin beteiligt sich an zusätzlichen Buskosten

Die zusätzlich eingerichtete Bushaltestelle am Trebbiner Gesundheitszentrum wird von den Bürgern gut angenommen und soll von der Stadt jährlich mit 1190 Euro bezuschusst werden. Doch im Hauptausschuss will man zuerst Fahrgast-Zahlen sehen.

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Die Bushaltestelle am Trebbiner Gesundheitszentrum.

Quelle: Elinor Wenke

Trebbin. Die Stadt Trebbin will künftig jedes Jahr einen Festbetrag von 1190 Euro an den Landkreis zahlen, um sich an den zusätzlichen Kosten für Busfahrten zum Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in Trebbin zu beteiligen. Bürgermeister Thomas Berger (CDU) beabsichtigt, eine unbefristete Verwaltungsvereinbarung mit dem Kreis abzuschließen. Doch im Hauptausschuss stieß das Vorhaben noch auf Skepsis.

Bürgermeister will eine unbefristete Kostenzusage

Mit der Verlängerung der Buslinie der Verkehrsgesellschaft TF bis zum MVZ entstehen Mehrkosten und ein höheres Aufwandsdeckungsdefizit für den Kreis. Laut Stadtverordnetenbeschluss hatte Trebbin für 2015 und 2016 eine befristete Vereinbarung abgeschlossen, um mit jährlich 1190 Euro das Finanzloch stopfen zu helfen. „Die Einwohner der Ortsteile haben das zusätzliche Busangebot positiv angenommen und zahlreich genutzt“, sagte Berger. Er will deshalb die Bushaltestelle als Dauerhaltestelle belassen und strebt eine unbefristete Kostenzusage an. Außerdem ist vorgesehen, am Standort vor dem MVZ eine Buswartehalle zu errichten.

Hintergrund

Im Gesundheitszentrum in der Trebbiner Industriestraße befinden sich fünf ärztliche und eine podologische Praxis. Die medizinische Einrichtung wird von vielen älteren Patienten und von Einwohnern aus den Trebbiner Ortsteilen genutzt.

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 wurden die VTF-Buslinien 751 und 760 bis zum Gesundheitszentrum verlängert. Diese Leistung geht über die Grundanforderungen des vom Landkreis zugesicherten Mindestbedienungsstandards hinaus.

Im Hauptausschuss war man nicht grundsätzlich dagegen, aber Anne-Kathrin Düsel (Neue Liste) forderte zunächst konkrete Zahlen. „Uns war versprochen worden, auszuwerten, wie viele Fahrgäste den Bus genutzt haben“, sagte sie. Es handele sich um Geld der Stadt und um eine außergewöhnliche Handhabe. „Positiv angenommen, das klingt mir einfach zu schwammig“, sagte sie und verwies darauf, dass sie auch schon genau das Gegenteil, nämlich leere Busse, erlebt habe.

Skepsis auch bei anderen Stadtverordneten

Matthias Klavehn (UFW) und Hendrik Bartl (GpgS) stimmten ihr zu. „Das Angebot ist gut für ältere Menschen“, sagte Bartl, „aber wir brauchen belastbare Zahlen.“ Oliver Kadecki (UFW) monierte, dass mit dem MVZ ein privat geführtes Unternehmen unterstützt werde. „Da kann jede andere Praxisgemeinschaft das gleiche Recht für sich einfordern“, sagte er.

Peter Mann (SPD) bekannte sich klar zum Beschlussvorschlag. „Diese Haltestelle bedient nicht nur das MVZ, sondern schließt eine Lücke im öffentlichen Nahverkehr“, sagte er. Berger sagte zu, bis zur Stadtverordnetensitzung die Zahlen nachzureichen.

Von Elinor Wenke

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