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Trebbin Lange Läufe mit weiter Sicht
Lokales Teltow-Fläming Trebbin Lange Läufe mit weiter Sicht
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15:45 07.10.2018
Der zweite Trebbiner Naturlauf startete und endete vor dem Bauernmuseum in Blankensee. Hier die Teilnehmer des Zehn-Kilometer-Laufs. Quelle: Hartmut F. Reck
Blankensee

Geradezu Idealbedingungen fanden am Sonnabend die Teilnehmer des zweiten Trebbiner Naturlaufs in Blankensee vor. Das Wetter stimmte und die Organisation auch. Die Sonne strahlte, aber es war nicht zu heiß. Die unterschiedlich farbigen Ausschilderungen für die drei Läufe stimmten. Es konnte sich also niemand verlaufen. 40 Freiwillige – zumeist Mitglieder des SC Trebbin, der diesen Naturlauf wieder organisiert hatte, sorgten für einen reibungslosen Ablauf dieses sportlichen Events bei der Anmeldung, der Versorgung, als Streckenposten und schließlich bei der Medaillenverteilung.

Die Halbmarathonläufer hatten mit 21 Kilometern die längste, aber dafür auch die schönste Strecke vor sich. Quelle: Hartmut F. Reck

Punkt 11 Uhr starteten etwa 70 Läufer zum Halbmarathon durch den Naturpark Nuthe-Nieplitz. Die 21 Kilometer verliefen auf 21 Metern über dem Meeresspiegel, deshalb das Motto des Laufs „21 – N.N.“ wobei die Buchstaben nicht nur Normal Null, sondern auch Nuthe-Nieplitz bedeuten sollen. Zugleich ist es ein Hinweis darauf, dass das Gelände ziemlich flach ist, auch wenn es über die Glauer Berge ging. Von dort verlief die Strecke weiter über die Friedensstadt, am Wildgehege vorbei und durch das Priebeltal und am Blankensee entlang wieder zum Ziel am Bauernmuseum.

Aussicht genießen statt auf Pokale schielen

Vor dem Start begrüßte SC-Präsidentin Beate Rantzsch die Teilnehmer, und Übungsleiter Thomas Polke empfahl den Läufern: „Genießen Sie auch mal die Aussicht auf die Landschaft und schielen Sie nicht nur auf die Pokale!“ Wenig später startete der Zehn-Kilometer-Lauf mit rund 50 Läufern und Walkern.

41 Läufer legten beim Sponsorenlauf zum 60. Geburtstag des Bauernmuseums in 60 Minuten mehr als 300 Ein-Kilometer-Runden durch Blankensee zurück. Quelle: Hartmut F. Reck

Am Rande dieses allgemeinen Bewegungsdrangs hatte sich Carola Hansche, Leiterin des Bauernmuseums Blankensee, etwas Besonderes einfallen lassen und zum Sponsorenlauf für das Museum aufgerufen. Auf einer Strecke von einem Kilometer durch das Dorf sollten anlässlich des 60-jährigen Bestehens möglichst 60 Teilnehmer 60 Minuten lang so viele Runden wie möglich laufen. Pro gelaufener Runde hatte ein Hauptsponsor dieser Benefizveranstaltung drei Euro versprochen. Zwar wurde mit „nur“ 41 Läufern das Ziel von 60 nicht erreicht, aber immerhin kamen etwas mehr als 300 Runden zusammen, sodass sich das Museum über mindestens 900 Euro freuen kann. Dazu trug übrigens auch Trebbins sportbegeisterter Bürgermeister Thomas Berger (CDU) bei. Er wollte ursprünglich am Halbmarathon teilnehmen, überlegte es sich dann aber anders und rannte zugunsten des Bauernmuseums mehrfach durch den Ort.

Medaillen für alle Teilnehmer

Als erster der Halbmarathonläufer ging Dirk Wäsch aus Berlin durchs Ziel (1:30:36). Als erste Läuferin erzielte Ulrike Hain, ebenfalls aus Berlin, das Ziel (1:41:17). Bei den Zehn-Kilometer-Läufern siegt Jens Killat aus Potsdam (41:04) und bei den Damen die junge Teresa Wahl aus Blankenfelde (45:01).

Für die Sieger ab es auf dem Gelände hinter dem Museum Pokale und Sachgeschenke und für jeden Teilnehmer eine Medaille.

Von Hartmut F. Reck

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