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Trebbin 60 gemeinsame Ehejahre
Lokales Teltow-Fläming Trebbin 60 gemeinsame Ehejahre
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16:29 06.12.2018
diamantene Hochzeit Friedel und Alfred Theißen in Kliestow Quelle: Margri Hahn
Kliestow

Friedel und Alfred Theißen feierten am Donnerstag in Kliestow ihre diamantene Hochzeit. Am 6. Dezember 1958 gaben sie sich im Oderbruch im Kreis Seelow das Ja-Wort. „Das war damals die erste sozialistische Hochzeit im Oderbruch“, sagt Alfred Theißen.

Geheiratet vor der Geburt des Kindes

Von der Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft, in der beide tätig waren, erhielten sie eine Küche geschenkt. Dass es genau am Nikolaustag war, schien damals keine Bedeutung zu haben. „Ich war damals schwanger und wollte noch vor der Geburt des Kindes heiraten“, berichtet die 79-Jährige. Fünf Monate später war das erste von drei Kindern auf der Welt.

Spaten wurde versteckt

Friedel Theißen stammt aus Mecklenburg. Dort haben sich die beiden auch kenne gelernt. Alfred Theißen war in Eggesin bei der kasernierten Volkspolizei stationiert. Um in ihrer Nähe bleiben zu können, hatte sich der heute 81-Jährige noch ein halbes Jahr länger verpflichtet in Eggesin zu bleiben. Die ersten Jahre wohnten und arbeiteten sie im Oderbruch. Doch Friedel Theißen hat die Luft dort nicht vertragen, so zog das Paar 1975 nach Trebbin. Weil die Mutter von Alfred Theißen nicht alleine im Oderbruch bleiben wollte, holten die beiden sie nach Kliestow, wo sie sich inzwischen ein Haus gekauft hatten. „Während wir arbeiten waren, hat unsere Mutter den gesamten Garten umgegraben. Letztendlich half nichts, als den Spaten zu verstecken“, erzählt Friedel Theißen.

Mit dem Wohnwagen unterwegs

Jahrelang war die Familie mit dem Wohnwagen unterwegs. Dann haben sie sich für einen festen Platz am Scharmützelsee in Bad Saarow entschieden. In diesem Jahr haben sie den Platz nach elf Jahren aufgegeben. Das heißt aber nicht, dass sie dort nicht mehr Urlaub machen. „Wir haben noch viele Freunde und Bekannte dort“, fügt Friedel Theißen hinzu.

Den Mann nicht angeschaut

Mit ihrem Vornamen hat die fünffache Oma und dreifache Uroma schon einiges erlebt. Denn Friedel ist eigentlich ein Männername. „Ich hatte mich zur Kur angemeldet und als ich dort ankam, sollte ich mir das Zimmer mit einem Mann teilen“, so die Kliestowerin. Als sie später davon im Familien- und Freundeskreis berichtete, bedauerten alle, dass sie sich den Mann nicht wenigstens angeschaut hat.

Knoblauchstullen und Rühreier

Das Ehepaar wohnt zusammen mit ihrem Enkel Christian Hofmann, der ein Dachdeckerunternehmen führt. Hin und wieder nimmt Alfred Theißen Ware entgegen und hilft, wenn Bretter gestrichen oder Bleche gefalzt werden müssen. Theißens fühlen sich in Kliestow wohl. Sie loben den Zusammenhalt im Dorf. Gern erinnern sie sich an die alten Zeiten, wenn nach der Tanzveranstaltung das halbe Dorf auf eine Knoblauchstulle oder Rühreier mit zu ihnen gekommen ist.

Von Margrit Hahn

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