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Trebbin Imker setzt auf Verkaufsautomaten
Lokales Teltow-Fläming Trebbin Imker setzt auf Verkaufsautomaten
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17:37 16.04.2019
Jutta Brauße füllt den Verkaufsautomaten. Quelle: Margrit Hahn
Blankensee

 Imker Jürgen Brauße ist froh, dass es endlich wärmer wird. Die vergangenen Monate haben seinen Bienen ordentlich zugesetzt und er musste große Verluste hinnehmen. „Ich versuche als Züchter, ohne chemische Behandlung über den Winter zu kommen“, sagt Jürgen Brauße. Dies sei allerdings schwierig. Durch die Kälte ist auch die Brut zurückgegangen. Deshalb ist der Blankenseer froh, dass die Bienen jetzt aktiv sind. So können im Mai Raps- und Frühlingsblütenhonig geerntet werden. Um den Honig besser vermarkten zu können, haben sich Jutta und Jürgen Brauße einen Verkaufsautomaten angeschafft, der auf ihrem Grundstück in Blankensee aufgestellt wurde.

24 Stunden geöffnet

Die Kunden können nicht nur 24 Stunden Honig kaufen, sondern auch Produkte der Offenen Höfe erwerben. „Der Automat wird sehr gut angenommen“, berichtet Jutta Brauße. Neben zwölf verschiedenen Honigsorten gibt es Honigbonbons, Honiggummibärchen, Bioeier sowie Kürbiskernöl vom Kürbishof Syring. Anfangs gab es mit dem Automaten ein paar Schwierigkeiten, doch die sind längst überwunden. Inzwischen muss ihn Jutta Brauße mehrmals in der Woche auffüllen. Gut sei ihrer Ansicht nach, dass der Automat eine extra Vorrichtung für Münzen hat. Geräte, die mit Schlitz ausgestattet sind, gehen erfahrungsgemäß häufiger kaputt. Vor allem, wenn jemand versucht, den Automaten anstelle von Münzen anderweitig zu füttern. Momentan ist die Nachfrage nach Robinien- und Lindenhonig am größten.

Nicht bezahlt

Jürgen Brauße hat in den Anfangsjahren seine Waren vor die Tür gestellt, so wie es viele Blankenseer machen. In der ersten Zeit lief das gut, doch nach und nach stellte er fest, dass einige nicht die geforderte Summe oder gar nicht bezahlten. Mit der Eröffnung des kleinen Lädchens neben dem Wohnhaus änderte sich das. Jetzt, mit dem Automaten, kann man auch Honig kaufen, wenn Braußes mal nicht zu Hause sind oder man sie abends nicht stören möchte.

Von Margrit Hahn

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