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Trebbin Robbie Doyle und Band zu Gast in der Kulturscheune
Lokales Teltow-Fläming Trebbin Robbie Doyle und Band zu Gast in der Kulturscheune
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07:17 29.10.2018
Robbie Doyle (l.) und Norbert Wehde beim Konzert in Thyrow. Quelle: foto: Margrit Hahn (2)
Thyrow

 Der ursprünglich aus der irischen Grafschaft Kilkenny stammende Sänger und Musiker Robbie Doyle ist Stammgast in der Kulturscheune in Thyrow. Am Samstagabend gastierte er mit seiner Band mal wieder dort. „Ich kenne ihn seit mehr als zehn Jahren. Seine Managerin hatte damals angefragt, ob er in Thyrow auftreten könne. Ich habe ihn dann gefragt, ob es nicht auch schöne irische Weihnachtslieder gibt“, berichtet Gertrud Klatt von der Kulturscheune. Jährliche Konzerte um Halloween herum sowie Auftritt in der Adventszeit führen ihn zur Freude seiner Fans immer wieder nach Thyrow.

Bernd Lüdtke, Robbie Doyle und Norbert Wehde (v.l.) Quelle: Margrit Hahn

Doyle hat eine außergewöhnliche, kraftvolle Stimme und spielt zudem die Instrumente Flute, Whistles, Bodhran und Bones. Zur Verstärkung hatte er am Samstag seinen langjährigen Konzert-Begleiter Bernd Lüdtke sowie Gastmusiker Norbert Wehde mitgebracht. Während Bernd Lüdtke mit Gitarre und Geige überzeugte, sorgte Norbert Wehde vor allem mit dem irischen Dudelsack für Begeisterung.

Norbert Wehde mit dem Dudelsack beim Konzert in Thyrow Quelle: Margrit Hahn

Gertrud Klatt ist der Auftritt vom vergangenen Jahr noch gut in Erinnerung. Durch den zögerlichen Vorverkauf, wurde kurzerhand entschieden, das Konzert in ihr kleines Restaurant „Zino“ zu verlegen. Letztendlich kamen dann mehr Zuhörer als gedacht, sodass das Publikum dicht gedrängt und fast auf Tuchfühlung mit dem Musikern zusammen saß. „Es war eine fantastische Stimmung, wie in einem irischen Pub“, erinnert sich Gertrud Klatt. Dieses Mal allerdings lief der Vorverkauf so gut, dass die Kulturscheune als Austragungsort gewählt wurde.

Blick ins Publikum. Quelle: Margrit Hahn

Obwohl der Folksänger und seine Begleiter ein lebendiges Programm aus irischen Liedern und Tänzen boten, gewürzt mit Geschichten und feinem Humor, sprang der Funke zum Publikum anfangs nicht über. Zwar wurde mitgeklatscht und die Füße unter den Tischen wippten im Takt. Selbst Verschlüsse der Bierflasche wurde zur Unterstützung eingesetzt aber die Tanzfläche blieb bis zur Pause trotz mehrfacher Aufforderung leer. Erst im zweiten Teil wurde dann auch getanzt.

Neben Musik gab es auch allerlei Scherze. Quelle: Margrit Hahn

„Ich kenne Robbie Doyle schon länger, aber in Thyrow war ich bisher noch nie. Dafür schon einige Male in Schottland“, sagt Ellen Meier aus Berlin. Sie empfand die Kulturscheune für diesen Anlass als zu groß und zu kühl. „Mir fehlt ein bisschen die Nähe“, so Berlinerin, die irische Musik und die markante Stimme von Robbie Doyle mag sie sehr. „Ich bin gewohnt, dass man bei irischer Musik gleich aufspringt und tanzt. Das Publikum ist etwas verhalten. Trotzdem gefällt es mir sehr gut“, betont der Zeuthener Ulf Städter. Er war bisher noch nie in Thyrow und will auf jeden Fall wiederkommen.

Von Margrit Hahn

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