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Trebbin Schnitzeljagd durch die Clauertstadt
Lokales Teltow-Fläming Trebbin Schnitzeljagd durch die Clauertstadt
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14:36 29.07.2018
Uwe Schulze alias Hans Clauert wurde von den Kindern am Brunnen auf dem Trebbiner Marktplatz aufgespürt und anschließend befragt. Quelle: Elinor Wenke
Trebbin

Knapp 30 Trebbin-Besucher, darunter zehn Kinder, unternahmen am Sonnabend eine Exkursion durch die Clauertstadt. Mit Zetteln, Handys und guter Laune steuerten sie zuerst den Brunnen am Marktplatz an. Stangenhagens Ortsvorsteher Lutz Heimer und seine Lebensgefährtin Petra Gadow hatten zum zweiten Mal eine Schnitzeljagd für Kinder und deren Eltern organisiert.

Uwe Schulze alias Hans Clauert mit Kindern und Eltern. Quelle: Elinor Wenke

„Wir wollen den Teilnehmern Land und Leute aus der Umgebung näherbringen und dabei viel Spaß haben“, sagte Petra Gadow. In drei Gruppen mit den originellen Namen „Simply the best“, „Gin Gin le Sin“ und „Tom Tom le Fom“ ging es auf den Parcours. Nach dem Treffpunkt in Stangenhagen lautete die erste Aufgabe: Welche Stadt wurde nach dem „Märkischen Eulenspiegel“ benannt? Fahrt dorthin und sucht ihn.

Die Organisatoren Lutz Heimer und Petra Gadow. Quelle: Elinor Wenke

Etliche Teilnehmer kamen aus Potsdam und hatten die Antwort nicht gleich parat. „Der märkische Eulenspiegel war mir nicht so geläufig.“, räumte Maik Praeger (35) ein.- „Wir mussten googeln und Leute befragen.“ Doch sein Team landete als erstes am Brunnen in der Nähe des Rathauses und traf dort Hans Clauert tatsächlich an.

Der Trebbiner Uwe Schulze war wie schon so oft in das Kostüm und die Rolle des Hans Clauert geschlüpft und berichtete von dessen Schelmgeschichten. „Ich bin im Jahr 1506 geboren und demnach schon über 500 Jahre alt“, erzählte er. „Ein bisschen sieht er aus wie Robin Hood“, befand die zehnjährige Lina.

Blumenhändlerin Sylvia Taige (M.) mit Kindern und Eltern. Quelle: Elinor Wenke

Hans Clauert führte seine Gäste noch ins Heimatstübchen, um ihnen dann die Umschläge mit den nächsten Aufgaben zu überreichen. Die führten unter anderem zu Sylvia Taige, Inhaberin des Blumenhauses „Stiel-Blüte“. Bei ihr kauften die Kinder ein Blumentöpfchen, um es bei einer nächsten Station wiederum zu verschenken.

Bei Passanten den Namen des Trebbiner Bürgermeisters und des Hundes bei der Post zu erkunden, Fotos zu schießen oder einen gelben Gegenstand mit zwei Zentimetern Größe mitzubringen, waren weitere der zehn Herausforderungen.

Fünf Orte waren zu finden

„Insgesamt sind fünf Orte herauszufinden“, verriet Petra Gadow. So ging es unter anderem nach Gräbendorf und Schöneiche, bevor in der Nähe von Prieros (Landkreis Dahme-Spreewald) in einem ehemaligen Ferienlager übernachtet wurde.„Wir hatten ein halbes Jahr Vorbereitung“, berichtete Lutz Heimer. „Und in den Ferien ist es gar nicht so einfach, Übernachtungsmöglichkeiten für so viele Leute zu finden. Aber es macht Spaß.“

Spärliche Instruktionen

Den hatten auch die Gäste. „Es ist schön, unbekannte Attraktionen kennenzulernen“, sagte Juliane Jordan aus Potsdam. „Und wir sind eine lustige Truppe.“ Mit Kerstin Haas und Marco Majchrzak war auch ein Großeltern-Pärchen dabei. Im Vorfeld hatte es lediglich spärliche Instruktionen gegeben: Die Tankfüllung muss für 150 Kilometer reichen; außerdem sind Schlafsack, Badesachen, Sonnencreme und Mückenschutz einzupacken.

Sven Hanak, Juliane Jordan und Tom Fleischer waren am Ende die Preisträger, doch im Grunde ging es um den gemeinsamen Spaß.

Von Elinor Wenke

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