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Trebbin Stippvisite in der Agrargenossenschaft
Lokales Teltow-Fläming Trebbin Stippvisite in der Agrargenossenschaft
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19:57 26.07.2018
Arbeit mit der Elektronik: Staatssekretär Thomas Kralinski, Thomas Gäbert (AGT) und Helmut Barthel (v.l.): Quelle: Elinor Wenke
Klein Schulzendorf

Wie viel moderne elektronische Technik kann es auf dem Acker oder im Stall geben? Darüber informierte sich Staatssekretär Thomas Kralinski (SPD) am Donnerstagnachmittag in der Agrargenossenschaft Trebbin (AGT) in Klein Schulzendorf. Kralinski ist Bevollmächtigter des Landes beim Bund und für Medien und Internationale Beziehungen zuständig. Klein Schulzendorf war eine von 20 Stationen seiner Sommertour, bei der er sich über den Stand der Digitalisierung in den Betrieben informierte. Ende des Jahres soll ein Digitalisierungsprogramm verabschiedet werden.

Begleitet wurde er vom Landtagsabgeordneten Helmut Barthel (SPD), der sich als Sprecher für Wirtschaft und Digitalisierung seiner Fraktion diesmal insbesondere für den elektronischen Fortschritt in seinem Wahlkreis interessierte.

Jede Kuh mit „Schrittzähler“

In der Agrargenossenschaft sind 145 Mitarbeiter beschäftigt, davon 50 direkt in der Landwirtschaft und 17 Lehrlinge. „Wir bewirtschaften 4050 Hektar Fläche“, sagte Vorstandsmitglied Thomas Gäbert, „davon 2900 Hektar Ackerfläche, der Rest ist Grünland.“ Außerdem stehen rund 1000 Milchkühe sowie 1500 Kälbchen und Fersen im Stall. Zudem: „Unsere Ernte ist bereits abgeschlossen, wir sind schon bei der Wiederbestellung“, sagte Gäbert, „so zeitig gab’s das noch nie.“

Elektronik hat auch in diesem Landwirtschaftsbetrieb Einzug gehalten. „Der Stall ist durchgängig digitalisiert“, berichtete Gäbert. Das heißt, jede Kuh hat ihren eigenen „Schrittzähler“, dessen Daten wiederum Aufschluss über Leistungsfähigkeit, Brünstigkeit oder mögliche Krankheiten geben.

Auswertung ist noch schwierig

Auch auf Traktoren und Mähdreschern werden Daten digital erfasst, zum Beispiel über benötigte Arbeitszeit oder den Verbrauch an Düngemitteln. Doch die Übertragung und Auswertung gestaltet sich laut Gäbert noch schwierig. „Es gibt keine glatten Schnittstellen“, sagte Gäbert, „außerdem brauchen wir noch praktikable Tools für eine automatisierte Auswertung.“

„Die Landwirtschaft ist inzwischen stärker digitalisiert, als viele es erwarten“, sagte Kralinski. Er ermunterte die Agrargenossenschaft, vor allem junge Leute mit moderner Technik für eine Ausbildung in landwirtschaftlichen Berufen zu begeistern.

Von Elinor Wenke

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