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Trebbin Alexandra Herzog bemalt ihre Kellerwände
Lokales Teltow-Fläming Trebbin Alexandra Herzog bemalt ihre Kellerwände
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13:50 10.09.2018
Alexandra Herzog malt gern großflächig. Quelle: Hartmut F. Reck
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Löwendorf

 Auf die Idee kam sie im Internet. Alexandra Herzog surfte durch das weltweite Netz und stieß auf Fotos von tanzenden afrikanischen Frauen. Die Farbenpracht ihrer Kleider und die Anmut ihrer Bewegungen beeindruckten die Löwendorferin tief. Das hat sie nun künstlerisch verarbeitet. Im Keller ihres Reihenhauses in Löwendorf hat sie zwei Wände mit 15 Tänzerinnen bemalt, die sich in ihrem bunten Kleidern geschmeidig zur imaginären Musik bewegen und dabei ganz frei und unbeschwert wirken.

Alexandra Herzog bemalt auch großflächige Leinwände. Quelle: Hartmut F. Reck

Das sieht in dem sonst eher kahlen Kellerraum nicht nur dekorativ aus, sondern gibt ihm auch eine ganz eigene Atmosphäre. „Von meinen Freunden und Verwandten habe ich große Anerkennung dafür bekommen“, sagt Alexandra Herzog nicht ohne Stolz. Deshalb habe sie es auch gewagt, ihre Kunst erstmals der Zeitung vorzustellen.

Erstlingswerk hängt überm Esstisch

Dass es nicht ihr Erstlingswerk ist, sieht man. Das erste großformatige Bild, das sie auf einen selbstgebastelten Holzrahmen mit drei Holzfeldern gemalt hat, hängt über dem Esstisch in ihrem Wohnzimmer. Da hat sei einfach drauflos gemalt. Es zeigt mehrere Figuren, die eng aneinander stehen, sich gegenseitig zuwenden beziehungsweise sich voneinander abwenden. „Jedes Mal, wenn ich mir das ansehe“, sagt die Schöpferin des Werkes, „sehe ich etwas anderes darin.“ Sie nennt es „Mein Weg“, der aber in alle Richtungen gehen kann, oder vielleicht auch schon gegangen ist.

Als Erzieherin im Trebbiner Kinderheim tätig

Eigentlich wollte Alexandra Herzog nach der Schule Kunst studieren. Doch dafür fehlte ihr das Abitur oder eine abgeschlossene Ausbildung. Hinzu kam, dass sie noch recht jung war, als sie ihren Sohn bekam. „Also bin ich in die pädagogische Richtung gegangen“, berichtet sie. Die 38-Jährige arbeitet heute als Erzieherin im Trebbiner Kinderheim. Zum geistigen Ausgleich malt sie zuhause. Sie ist zwar stolz auf ihre eigenen Werke, hält das aber nicht etwa für etwas Außergewöhnliches. „Jeder kann malen“, sagt sie. Man müsse es nur wagen.

Alexandra Herzog hat ihren Keller außergewöhnlich verziert. Quelle: Hartmut F. Reck

So bemalt die Freizeitkünstlerin nicht nur Wände sondern auch Leinwände. Von Haushaltsauflösungen bekommt sie alten Leinen, die sie auf selbst gefertigte, etwa drei mal zwei Meter große Rahmen spannt. Diese Werke hängen bei ihren Eltern, bei der Tante und bei Freunden, denen sie diese geschenkt hat.

Mittlerweile hat sie so viel künstlerisches Selbstvertrauen entwickelt, dass sie gern auch eine Ausstellung machen oder für andere Leute oder Firmen Wandmalereien erstellen würde – ganz nach Wunsch und individuell auf die Auftraggeber zugeschnitten.

Von Hartmut F. Reck

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